Weidener Turnverein 1869 e. V.

Vor-u. Spielberichte Saison 2017/18

Vorbericht des TV Weiden zum letzten Saisonspiel in der Nordrheinliga und als TV Weiden

TV Weiden – HC Wölfe Nordrhein                        Samstag, 12.05.18   19:45 Uhr

Das letzte Heimspiel der Saison 2017/18 wird in die Historie eingehen. Denn letztmalig wird die erste Mannschaft unter dem Namen TV Weiden auflaufen. Seit geraumer Zeit steht fest, dass die Verantwortlichen sich für eine Fusion der beiden Weidener Dorfvereine entschieden haben. Man will die Kräfte bündeln, um auch künftig leistungsorientierten Handball in Weiden anbieten zu können.

Man hätte sich ein schöneres Ende gewünscht. Denn seit einigen Spieltagen steht der Abstieg fest. Damit wird der neu gegründete HC Weiden kommende Saison in der Oberliga Mittelrhein starten. Doch die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und es überwiegt die Freude auf die kommende Zeit. Weniger schön ist am Ende der Saison der Abschied einiger Spieler. Andre Thoma wird seine handballerischer Laufbahn beenden und Felix Richter (Stolberger SV) sowie Ansgar Meise (TV Birkesdorf) werden den Verein verlassen. Einige Akteure werden kürzertreten und in einer der anderen Mannschaften zu finden sein.

Die Gäste am heutigen Samstag kennen sich bestens mit der Gründung von Spielgemeinschaften aus. Die Basis der Wölfe Nordrhein ist der traditionsreiche OSC Rheinhausen. Nach einer gescheiterten Fusion bildet der Folgeverein nun ein solides Fundament und hat den Klassenerhalt in der Regionalliga Nordrhein bereits sicher. Das Team von Trainer Molsner ist ein junges Team, das mit Andreas Tesch über einen absoluten Leader verfügt. Er wird zur kommenden Saison den Trainerposten übernehmen. Auffälligste Akteure von der Anzahl der Tore sind die Halben Kirchner und Kamp. Zudem zählt Schneider zu den sichersten Siebenmeterschützen der Liga. Einmal Schwerstarbeit für die Weidener Abwehr, die sich insbesondere in den letzten Wochen gefestigt hat.

Die Wölfe Nordrhein belegen den 10. Platz. Nachdem sie sich den Klassenerhalt gesichert hatten, gingen die letzten beiden Spiele verloren. In Wahn (22:20) und zu Hause gegen TV Rheinbach (25:28) zogen sie den Kürzeren und rutschten näher an die Abstiegszone heran, so dass der Vorsprung vor dem letzten Spieltag aber immer noch drei Punkte beträgt. Somit wird das Team aus Duisburg auch in der kommenden Saison in der Regionalliga Nordrhein antreten. Genau das werden sie im heutigen Spielen bestätigen wollen und werden sicherlich keine Abschiedsgeschenke verteilen.

Die Rot-Weißen wollen das letzte Spiel unter altem Namen ordentlich bestreiten. Ein Sieg wäre vielleicht aufgrund des doch enttäuschenden Saisonverlaufs vermessen, doch die Einsatzbereitschaft der letzten Wochen soll bestätigt werden. „Wir werden sich keine Wunder vollbringen und den Schalter ohne Weiteres umlegen können. Dennoch kann ich Einsatz erwarten. Jeder soll stolz sein das Trikot des TV Weiden getragen zu haben“, so ein motivierter Trainer Havenith. Die Kaderkonstellation wird sich nicht groß ändern. Klinkenberg (Urlaub) und Woltery (Hochzeitseinladung) werden definitiv ausfallen. Bei den angeschlagenen Spielern wird sich der Einsatz zu Beginn der Partie entscheiden.

Mit dem Ende des Spiels endet die Ära TV Weiden Abteilung Handball. Dennoch ist jeder einzelne überzeugt von der Entscheidung, die Fusion einzugehen und den neuen HC Weiden als Chance zu betrachten. Daher würden die Spieler sich freuen, auch in der kommenden Saison so treue Fans begrüßen zu dürfen. Heute Abend wird erst einmal altes mit Freude auf Kommendes gemeinsam gefeiert.

Vielen Dank für die langjährige Unterstützung und bis kommende Saison.

Spielbericht der Weidener Wölfe zum 28. Spieltag

TV Weiden -  TV Aldekerk         32:24 (12:18)

Die Vorzeichen standen alles andere als gut für die Weidener. Im vorletzten Heimspiel in der Regionalliga und unter dem Namen TV Weiden fielen neben den länger ausfallenden Xhonneux, Klinkenberg, Scheidtweiler und Steins konnten auch Leonhardt (Knie) und Eich (Erkältung) nicht in die Partie eingreifen. Deshalb erklärten sich Bergerhausen, Consoir und Kraus bereit die Erste zu unterstützen, nachdem sie zuvor 29:28-Sieg mit der Zweiten erringen konnten. Zudem setzte sich Scharpenberg als Offizieller auf die Bank, da auch Havenith sich in den Dienst der Mannschaft stellte und heute deutlich mehr Spielanteile hatte, da ihm die Optionen fehlten.

Das Spiel begann erneut gut für den WTV. Der derzeitige Schütze vom Dienst Akintunde sorgte für ersten drei Weidener Tore zum 3:2 (6.). Doch Aldekerk konterte immer wieder und zeigte sich unbeeindruckt, so dass die Führung zunächst immer hin und her wechselte. Als es dann etwas übersichtlicher wurde auf dem Platz wurde, da die schwachen Schiedsrichter jeweils einen Spieler von beiden Mannschaften für zwei Minuten vom Feld schickten. Diesen Raum wussten die Aldekerker zu nutzen und setzten sich innerhalb kürzester Zeit auf 8:12 (19.) ab. Anders als in vielen Spielen zuvor, gaben die Rot-Weißen nicht auf und kämpften. Allen voran die Spieler der Zweiten, diese zeigten einigen gestandenen Spieler wie man in dieser Situation kämpft. Dennoch zog Aldekerk vor der Halbzeit nochmal das Tempo an und setzte sich auf 12:18 ab.

Weiden zeigte sich auch in der zweiten Halbzeit wenig beeindruckt von dem TV Aldekerk, die an diesem Samstag endgültig den Klassenerhalt perfekt machten.  Der WTV spielte sein Stiefel runter und bei einer konsequenteren Chancenauswertung wäre der Spielverlauf sicher knapper geworden. Doch die Fehler bestraften die Gäste gnadenlos und bauten den Vorsprung auf eine Zehn-Tore-Führung in der 41. Minute aus (13:23). Nun begann Aldekerk den Vorsprung zu verwalten und Weiden kämpfte dagegen, dass die Niederlage zu hoch ausfällt. Das gelang auch,aber am Ende stand ein verdienter Auswärtserfolg für den TV Aldekerk auf der Anzeigetafel und so feierte der TV Aldekerk auch den Klassenerhalt. Doch auch der WTV, in seinem vorletzten Heimspiel der Vereinsgeschichte, bewies Moral und das sah auch Havenith so: „Ehrlich gesagt kann man unsere Situation nur noch mit Humor nehmen. Diese Saison lief einfach zu viel schief, als dass man das noch ernst nehmen kann. Heute kamen noch zwei weitere Ausfälle bei unserer nicht optimalen Lage hinzu. Da musste jeder mit einer haushohen Niederlage rechnen. Aber die Spieler der Zweiten habe das gezeigt, was ich von einigen der etablierten Jungs gerne öfter gesehen hätte. Ein Sonderlob verdienten sich heute einmal mehr Flossbach und Akintunde. Flossbach hat 60 Minuten vorne wie hinten geackert und Akintunde hat sich den Mut genommen und aus allen Lage geschossen.“ Zwei Spiele müssen die Weidener noch bestreiten. Nächstes Wochenende reist das Team zu Adler Königshof, ehe es am letzten Spieltag letztmalig unter dem Namen TV Weiden zu Hause gegen die Wölfe Nordrhein geht.

Torschützen: Akintunde (7/1), Consoir (5/5), Flossbach (4), Bergerhausen, Woltery (je 2), Havenith, Meise, Richter, Weidenhaupt (je 1)

Vorbericht der Weidener Wölfe zum 28. Spieltag

TV Weiden - TV Aldekerk                      Samstag 28.04.18         19:45 Uhr

 Zum vorletzten Heimspiel und drittletzten Spiel der Spielzeit 2017/18 begrüßen die Weidener den TV Aldekerk. Einen Gegner, der sich auch in der unteren Region der Tabelle in dieser Saison wiederfindet. Derzeit belegen sie den 11. Platz und konnten sich dank des 34:27-Sieges gegen VfB Homberg von der Abstiegszone distanzieren. In der Vorwoche musste das Team noch einen herben Dämpfer bei der 28:21-Niederlage in Rheinbach einstecken. Doch mit einem weiteren Sieg im kommenden Spiel dürften die Aldekerker den Klassenerhalt wohl sicher haben. Dennoch eine wohl eher enttäuschende Saison für die Gäste, nachdem sie im vergangenen Jahr noch die Vize-Meisterschaf erringen konnten.

Das Team von Trainer Sommer weiß durch seine Ausgeglichenheit zu überzeugen. Die Weidener müssen sich auf einen wurfgewaltigen Rückraum einstellen. Vor allem Jentjens auf Halbrechts und Greven im linken Rückraum treffen an einem guten Tag aus allen Lagen. Der wohl wichtigste Spieler des Teams ist Kreisläufer Mumme. Er überzeugt nicht nur im Angriff, indem für den Rückraum Lücken schafft und sich selbst torgefährlich zeigt, sondern auch in der Abwehr, die er sehr gut organisiert. Phlak und Rampyapedi bilden das wohl beste Duo der Liga auf Rechtsaußen. Beide überzeugen sowohl im Tempogegenstoß als auch von ihrer Position.

Während die Aldekerker wohl auch in der kommenden Saison in der Regionalliga antreten dürfen, befinden sich die Weidener bekanntlich auf ihrer Abschiedstour und werden in der kommenden Saison als HC Weiden 2018 in der Oberliga starten. „Die Jungs und auch ich sind froh, wenn die Saison vorbei ist. Es war eine lange Spielzeit, die vor allem von immer wieder neuen Rückschlägen geprägt. Sei es die zahlreichen Abgänge zu Beginn der Saison, der Rücktritt von Drago, das Ausscheiden von Spielern oder die Verletzungsmisere, alles Probleme die zu einer solchen Saison führen. Nun müssen wir die letzten drei Spielen noch ordentlich über die Bühne bringen. Gegen Rheinbach haben wir eine Halbzeit sehr gut mitgehalten. Das möchte ich gegen Aldekerk wieder sehen. Vielleicht ein wenig länger als 30 Minuten.“, schätzt Havenith die derzeitige Situation ein. Dass diese Unterfangen nicht leicht werden wird, dürfte allen Beteiligten sowie Zuschauern bewusst sein. Dennoch, wenn man der Mannschaft eins nicht vorwerfen kann ist es die fehlende Einsatzbereitschaft in der Saison „Jeder spielt wie es seine Möglichkeiten zulassen. Wir können keine Wunderdinge erwarten. Sicher kann man das nicht anhand der Tabelle ablesen, die zeigt nur einen abgeschlagenen Tabellenletzten, der sang- und klanglos abgestiegen ist. Doch einige Spieler kämpfen Woche für Woche, sich endlich zu belohnen und das wird auch in den verbleibenden Spielen so sein“, stellt sich Kapitän Weidenhaupt vor das Team. Die personelle Lage hat sich durch die Verletzung von Scheidtweiler weiter verschlimmert. Neben Xhonneux, werden Klinkenberg, Steins und eben Scheidteweiler ausfallen. Rüttgers wird erneut nur im Notfall zur Verfügung stehen.

Wie bereits mehrfach gesagt, möchte sich das Team bei allen Fans und Helfern für das Vertrauen in dieser Saison bedanken. Das Team weiß es zu schätzen, dass Ihr trotz der schwachen Saison immer da gewesen seid und den TV Weiden unterstützt habt. VIELEN DANK!!!

Spielbericht der Weidener Wölfe zum 27. Spieltag

TV Weiden – TV Rheinbach                   23:32 (14:13)

Das Kellerduell endete mit einem deutlichen Sieg der Gäste, die sich nach zwei Siegen in Folge berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen können. Bei den Weidenern dagegen macht sich aussichtlose Situation und dem damit verbundenen Abstieg bemerkbar. Denn wie in so vielen Spielen zuvor konnten die Rot-Weißen eine Halbzeit mithalten und sogar mit einer Führung in die Kabine gehen.

Der WTV startete vielversprechend in die Partie und zeigte sich motiviert, noch einmal Punkte einzufahren. Man eroberte die Bälle und Kipsieker kam im Tor gut in die Partie. So war es Richter, der den Ball abfing und mit einem Tempogegenstoß das 3:1(3.) erzielen konnte. Weiden baute den Vorsprung auf 8:5 (14.) aus und Rheinbachs neuer Trainer Bohmann-Hesse war gezwungen, seine erste Auszeit zu nehmen. Man merkte Rheinbach die Nervosität an, denn im Gegensatz zu den abgestiegenen Weidener, waren die Punkte für Rheinbach Pflicht, um den Klassenerhalt zu schaffen. Doch das Timeout fruchtete nicht, der stark aufspielende Akintunde erzielte das 10:5 (17.). Dann kam es zu einem Bruch im Weidener Spiel. Die Führung schien das Team zu hemmen und innerhalb von sieben Minuten glich Rheinbach das Spiel aus, Feindt traf zum 11:11 (25.).  Der WTV bäumte sich nochmals auf und ging mit einem 14:13 in die Halbzeit. Die Zuschauer konnten hoffen, endlich nochmal einen Erfolg in der Parkstraße zu erleben.

Doch den Beginn der zweiten Halbzeit verschliefen die Rot-Weißen komplett. Denn nun waren es nur noch die Rheinbacher, die zu Torerfolgen kamen. Weiden verfiel wieder in die alte Problematik: zu viele technische Fehler und voreilige Abschlüsse. Durch drei Tore in Folge gingen die Rheinbacher mit 14:17 (33.) in Front. Weiden schien sich mehr und mehr seinem Schicksal zu ergeben. Rheinbacher baute die Führung aus und nach 45 Minuten war die Partie dann entschieden. Fischer erzielte das 18:24 (45.). Beim Heimteam stemmte sich einzig noch Akintunde und Flossbach gegen die Niederlage und konnte immer wieder verkürzen. Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Jonas Scheidtweiler, der umknickte und nicht mehr eingreifen konnte. Die Gäste spielten sich in einen Rausch und fügten den Weidenern eine heftige Heimniederlage zu, die zwar ein wenig zu hoch ausfiel, dennoch absolut verdient war. Denn Rheinbach zeigte heute, wie man sich im Abstiegskampf präsentiert, wenn man den Klassenerhalt schaffen möchte. „Man merkt einfach, dass uns das Selbstvertrauen fehlt. Sobald wir zwei, drei Fehler machen, verlieren komplett unsere Linie. Wir machen es dem Gegner in die Phasen zu einfach. Zu leicht und schnell kann man sich absetzen, so dass wir die Moral verlieren, dagegen zu halten. In der ersten Halbzeit haben wir die Vorgaben umgesetzt und verdient geführt. Doch in der zweiten Halbzeit brechen wir dann komplett ein“, so Havenith nach dem Spiel. Nun folgen noch drei Spiele für die Weidener. Am kommenden Wochenende treffen sie erneut zu Hause auf den TV Aldekerk. Das nächste Team, das im unteren Teil der Tabelle steht.

Torschützen: Akintunde (7), Flossbach (5), Eich (4/2), Leonhardt, Richter ( je 2), Havenith, Scheidtweiler, Woltery (je 1)

Vorbericht der Weidener Wölfe zum 27. Spieltag

TV Weiden – TV Rheinbach                   Samstag 21.04.18         19:45 Uhr

Am kommenden Samstag treffen die Rot-Weißen auf den TV Rheinbach. Ein absolutes Kellerduell, der langjährigen Kontrahenten in der HVM-Oberliga. Beiden Teams droht ein ähnliches Schicksal, nämlich der Gang in zurück in die Oberliga. Doch während die Weidener als sicherer Absteiger feststeht, kämpfen die Rheinbacher mit den Teams Bergischer HC 2 und HSG Neuss/Düsseldorf um letzten Klassenerhalt sichernden Platz. Und dass Rheinbach sich in diesem Kampf noch nicht geschlagen gibt, hat der deutliche 28:21-Heimerfolg gegen den TV Aldekerk in der vergangenen Woche gezeigt. Trotz des Sieges steht der TV Rheinbach auf dem vorletzten Platz, da auch die HSG Neuss/Düsseldorf ihr Duell gegen Adler Königshof gewinnen konnte (28:26). Deshalb beträgt der Abstand auf das rettende Ufer lediglich ein Punkt. Daher wird Rheinbach sich motiviert zeigen, die Punkte in der Halle Parkstraße einfahren zu wollen.

Bei den Gästen ging es in den vergangenen Wochen äußerst turbulent zu. Dietmar Schwolow, langjähriger Trainer und Urgestein der Rheinbacher, trat nach desolaten Auftritten seines Teams zurück. Mit Karsten Bohmann-Hesse (früher Dünnwalder TV und MTV Köln) konnte ein bekanntes Gesicht als Nachfolger verpflichtet werden. Er scheint dem Team neues Vertrauen gegeben zu haben, wofür der deutliche Sieg am vergangenen Wochenende spricht.

Die Stärken der Rheinbacher dürfte den Weidener hinreichend bekannt sein. Mit Lönenbach verfügen die Gäste über einen sicheren Vollstrecker, der gleichzeitig Denken und Lenker des Teams ist. Ansonsten ist das Team ausgeglichen besetzt, dass durch eine sichere Abwehr und ein gute Umschaltspielt verfügt.

„Unser Ziel ist weiterhin in den letzten Spielen noch einmal zu Punkten“, hofft Havenith auf einen Punktgewinn „warum sollte das gegen Rheinbach nicht möglich sein. Sie sind gezwungen zu gewinnen, ansonsten würde für sie der Klassenerhalt in weite Ferne rücken. Wir können befreit aufspielen und wollen den Zuschauern zeigen, dass wir uns ordentlich verabschieden wollen. Sicher sinkt die Moral mit jeder weiteren Niederlage, doch die Stimmung in der Mannschaft ist trotz des feststehenden Abstiegs gut und das wollen wir ausnutzen.“ Die personelle Situation hat sich nicht geändert. Klinkenberg und Steins fallen definitiv aus. Rüttgers wird nur sporadisch zum Einsatz kommen.

Trotz der aktuellen Situation ist das Team froh, immer wieder von den Zuschauern unterstützt zu werden. Es wird alles daran setzten, die Fans noch einmal mit Punkten zu belohnen.

Spielbericht der Weidener Wölfe zum 26. Spieltag

TV Jahn Köln-Wahn – TV Weiden          33:24 (17:11)

Auch in Wahn gab es für die Weidener in ihrem vorletzten Auswärtsspiel in der Regionalliga nichts zu holen. Dabei zeigte der WTV phasenweise guten Handball und versuchte sich gegen die Niederlage zu stemmen. Aber die Voraussetzungen für einen möglichen Punktgewinn waren schon zu Spielbeginn nicht gegeben. Denn neben Klinkenberg fielen auch Steins, der gerade in den letzten Wochen ein wichtiger Faktor in der Abwehr der Weidener, Torhüter Rüttgers, der zwar auf der Bank saß, aber nur im Notfall bereitstand, und Scheidtweiler, der mit A-Jugend im Kreispokalfinale antreten musste, aus.

Trotz der mäßigen Voraussetzungen gelang den Weidener ein guter Start in die Partie, der auf Weidener Seite vor allem Akintunde seinen Stempel aufdrückte. Zur sichtlichen Überraschung der Wahner netzte der Halblinke 3 x hintereinander zur 3:1-Führung ein.  Das Pendant zur Aktinunde war bei Wahn der ehemalige Weidener Senden. Ihm ließen der WTV zu viel Raum und er konnte ein ums andere Mal relativ ungehindert zum erfolgreichen Torabschluss kommen. Im Laufe der ersten Halbzeit mehrten sich dann die Fehler im Spielaufbau der Rot-Weißen und das bekannte Problem ermöglichte Wahn ihre Führung ohne großen Aufwand kontinuierlich auszubauen sowie das Ergebnis auf 8:4 (11.) zu schrauben. In der Folge wurde es nicht besser. Die Schiedsrichter passten sich dem schwachen Niveau der Partie an und Weidener geriet zur Verwunderung aller in doppelte Unterzahl. Doch Weiden stemmte sich, allen voran Akintunde, gegen eine deutliche Niederlage, so dass man trotz der Unterzahl zum Torerfolg kam. Leider machte sich nun der Substanzverlust deutlich bemerkbar und das Heimteam baute den Vorsprung von 12:7 (21.) auf 16:9 (28.) aus. Bereits zu diesem Zeitpunkt war die Vorentscheidung gefallen. Vor der Halbzeit gelang es Eich und Woltery aber noch auf 17:11 zu verkürzen.

Die Zweite Halbzeit war ein Ebenbild der Ersten. Wenn die Weidener sich den Ball in der Abwehr erkämpft hatten, wurde der Ball vorne leichtfertig hergegeben oder man suchte einen zu schnellen Abschluss, so dass man den Wahner Sieg kaum gefährden konnte. Einzig die seltsamen Entscheidungen der Unparteiischen sorgten für Verwunderung aller Beteiligten, was beim Spielstand von 25:17 (45.) nicht weiter ins Gewicht fiel. Wahn konnte schließlich durch den starken Senden die Führung auf 29:19 (52.) ausbauen. Als beim WTV die Moral schließlich ganz am Ende war, konnte Wahn durch einen Hattrick auf 32:21 (55.) erhöhen, doch Akintunde und Flossbach betrieben ein wenig Ergebniskosmetik, so dass es am Ende 33:24 stand.

„Insgesamt war es ein schwaches Spiel von beiden Teams. Die Wahner mussten sich nicht an ihre Leistungsgrenze gehen, um heute zu gewinnen. Dafür haben wir es ihnen zu leicht gemacht. Wir sind uns unseren Problemen, zu viele Fehler und unüberlegter Torabschluss, bewusst, doch das werden wir wohl nicht mehr abstellen können. So bringen wir uns immer um die Chance, unser Punktekonto aufzubessern. Dennoch bleibt festzuhalten, dass die Mannschaft trotz des feststehenden Abstiegs kämpft und Moral beweist. Ich glaube, dass die Situation für keinen der Spieler angenehm ist. In den folgenden Heimspielen gegen Rheinbach und Aldekerk hoffe ich, dass wir uns für den Kampf vielleicht belohnen können“, so Havenith.

Vier Spiele verbleiben dem WTV, sich mit Anstand aus der Liga zu verabschieden und mit einem positiven Gefühl in kommende Saison als HC Weiden zu starten. Im kommenden Heimspiel empfangen die Weidener den ebenfalls abstiegsgefährdeten TV Rheinbach.

Torschützen: Akintunde (9/4), Flossbach (4), Leonhardt, Woltery (je 3), Thoma (2), Eich, Richter, Weidenhaupt (je 1)

Vorbericht der Weidener Wölfe zum 25. Spieltag

TV Weiden – HSG Neuss/Düsseldorf                   Samstag, 07.04.18           19:45 Uhr

Am kommenden Samstag empfängt der WTV die ebenfalls abstiegsbedrohte HSG Neuss/Düsseldorf. Während die Spielgemeinschaft des Zweitligisten Rhein Vikings noch alle Chancen auf den Klassenerhalt besitzt,  könnte für die Weidener das Abstiegszenario zur traurigen Realität werden. Mit großer Hoffnung in die Saison gestartet, merkte man schnell, dass die zahlreichen Abgänge nicht zu kompensieren waren. Auch wenn der Abstieg immer näher rückt, will man die verbleibenden Spiele anständig über die Bühne bringen.

Der heutige Gast benötigt dringend einen Sieg in der Halle Parkstraße, um auch in der kommenden Saison in der Regionalliga Nordrhein antreten zu können. Zurzeit haben sie einen Rückstand von drei Punkten auf das rettende Ufer. Denn nachdem der TV Korschenbroich keine Meldung für die 3. Liga abgegeben hat, wird es mindestens drei Absteiger in der Regionalliga geben. Derzeit würden diesen bitteren Gang der TV Rheinbach, HSG Neuss/Düsseldorf und wir antreten müssen. Doch dass die Spielgemeinschaft aus Neuss und Düsseldorf sich ihrem Schicksal nicht kampflos ergeben will, zeigt der 25:22-Sieg vor der Osterpause im Duell mit dem direkten Konkurrenten aus Rheinbach. Auch die knappen Niederlagen in Wahn (22:19) und zu Hause gegen Aldekerk (24:27) sprechen dafür, dass das Team gewillt ist, die Liga zu halten.

Der Blick auf die Torschützenliste zeigt, dass vor allem ihr Halblinker Middell herausragt. Auf ihn müssen die Weidener besonders achten, denn er strahlt von jeder Position enorme Torgefahr aus. Unterstützt wird er von den erfahrenen Kräften Klasmann und Kerssenfischer. Auf Letztgenannten darf sich das Weidener Publikum besonders freuen. So stammt der Halbrechte aus der Weidener Jugend und gehörte viele Jahre zu den Leistungsträgern der Ersten. Im Tor der HSG steht mit Mevissen ein wahrer Koloss. Hier müssen die Weidener Werfer besonders konzentriert abschließen, um zum Torerfolg zu gelangen. Ansonsten bleibt abzuwarten mit welchem Team sie antreten werden, da sie, wie alle Zweitvertretungen, auf die Unterstützung der A-Jugend angewiesen sind. Doch da die A-Junioren Bundesliga vorbei ist und das Team als dritter der Weststaffel knapp die Qualifikation für das Viertelfinale verpasst hat, dürfte alle Spieler die Zweite Mannschaft für den Klassenerhalt unterstützen.

Der WTV dagegen möchte sich für die Schmach im Hinspiel (30:20) revanchieren. „Wir haben zwar schon viele schwache Spiele abgeliefert, doch das Hinspiel in Neuss war eine Katastrophe. Wir konnten in der zweiten Halbzeit gerade einmal fünf Treffer erzielen, die über den Tempogegenstoß oder von Außen gelangen.  Da erwarte ich eine deutlich bessere Leistung“, weist Havenith sein Team zurecht „wir haben noch sechs Spiele, von denen wir vier zu Hause bestreiten. Ich hoffe, dass wir unser Punktekonto ein wenig verbessern können und nicht mit mickrigen vier Punkte absteigen werden. HSG Neuss/Düsseldorf hat zwar deutlich mehr Punkte als wir, aber steht nur einen Platz vor uns in der Tabelle. Also warum sollte es nicht im nächsten Spiel klappen. Doch dafür müssen wir vollen Einsatz zeigen und das über 60 Minuten.“ Helfen soll dabei Richter, der nach langer Verletzungspause in das Team zurückkehrt. So wird nur Xhonneux und Woltery ausfallen.

Den Ausgang der Saison können die Weidener am Sonntag ein wenig positiver gestalten. Denn da treten die Rot-Weißen bei BTB Aachen im Kreispokal-A-Finale an. Um 17 Uhr starten das Endspiel im Gillesbachtal. Auch wenn der WTV eine Klasse höher spielt, werden die Aachener als hoher Favorit in das Spiel gehen. Daher hoffen wir, dass unsere treuen Zuschauer uns nicht nur Samstag unterstützen, sondern auch Sonntag im Derby. Das Team weiß auf jeden Fall die Treue der Fans zu schätzen und kann sich immer wieder nur bedanken und hofft, dass endlich etwas Zählbares präsentiert werden kann.

Spielbericht der Weidener Wölfe zum 24. Spieltag

HSG Siebengebirge- TV Weiden  28:20 (13:8)

Eine 28:20-Niederlage mussten die Weidener bei der HSG Siebengebirge hinnehmen. Neben den Langzeitverletzten Xhonneux und Richter musste Trainer Havenith auch auf Kipsieker und Woltery verzichten. Ohne große Erwartungen begann das Spiel durchaus positiv für den WTV. Akintunde und Klinkenberg trafen zur 0:2-Führung (4.). Zudem stellte der großgewachsene Innenblock mit Floßbach und Steins die Spieler der Heimmannschaft vor eine Herausforderung und wenn doch ein Ball am Block vorbei kam, war Torhüter Rüttgers zur Stelle. Doch leider konnten die Rot-Weißen ihre Chancen vorne nicht nutzen. Wie so oft in dieser Saison schloss man zu voreilig ab, verlor den Ball aufgrund Unkonzentriertheit oder nutze die sich ergebenden 100% Chancen nicht.

Siebengebirge übernahm mit zunehmender Spielzeit das Kommando und ging zunächst mit 5:3 in Führung (13.). Leider ließen die Kräfte der Weidener nach, so dass Havenith gezwungen war häufig zu wechseln und bemerkte: „Siebengebirge spielte mit unglaublich hohem Tempo. Diesem mussten wir Tribut zollen und brachte ein Bruch in unser Spiel.“ In dieser Phase war es Telohe, der nach Belieben traf, so dass die HSG nach 26 Minuten 12:7 vorne lag. Akintunde verkürzte abermals sicher von Siebenmeterpunkt, ehe erneut Telohe den alten Abstand wieder herstellte. So gingen die Mannschaften bei einem Stand von 13:8 in die Kabine. Angesichts des hohen Tempo zeigte sich Havenith durchaus zufrieden: „Wir haben gut gekämpft und bis dahin eine solide Abwehr gestellt. Hätten wir unsere Chancen besser verwertet, hätte es enger sein können.“

Doch nach der Pause wollte Siebengebirge das Spiel entscheiden. Schulz und Willcke trafen zum 15:8 (34.). Anders als in den Spielen zuvor gaben die Weidener diesmal  aber nun nicht auf und wollten erneut kein Debakel wie gegen Langenfeld erleben. Akintunde brachte die Rot-Weißen auf 15:11 heran und nach dem 16:13 (40.) durch Floßbach keimte bei Weiden auf, doch eine völlig überzogene Rote Karte für Abwehrorganisator Floßbach (43.) führte zu einem Bruch im Weidener Spiel von dem sie sich nicht mehr erholten. Siebengebirge legte nochmals einen Gang zu und spätestens beim 23:17 (54.) war das Spiel endgültig zugunsten der Gastgeber entschieden. Der letzte Treffer war Meise vorbehalten, so dass Siebengebirge am Ende ein wenig zu hoch mit 28:20 gewann. „Heute haben wir nochmal Moral bewiesen. Denn die derzeitige Situation nagt am Selbstvertrauen vieler Spieler. Wir haben uns diesmal gegen eine hohe Niederlage gewehrt. Doch die Rote Karte gegen Floßbach bedeutete den Knock-out. Ab diesem Zeitpunkt fehlte uns die Stabilität im Angriff“, so ein nicht unzufriedener Havenith. Jetzt kommt die Osterpause, ehe ein Wochenende mit zwei Spielen folgt. Am 7.4. geht es in der Liga mit einem Heimspiel gegen HSG Neuss/Düsseldorf weiter und am 8.4. trifft der WTV im A-Pokalfinale auf den zweiten der Oberliga Mittelrhein BTB Aachen.

Torschützen: Akintunde (7/4), Meise (3), Eich, Klinkenberg, Scheidtweiler, Thoma (je 2), Floßbach, Leonhardt (je 1)

Vorbericht der Weidener Wölfe zum 24 Spieltag

HSG Siebengebirge – TV Weiden          Samstag 24.03.18         18:00 Uhr

Sieben Spiele verbleiben den Weidener noch sich aus der Regionalliga Nordrhein angemessen zu verabschieden. Denn so recht glauben dürfte inzwischen keiner mehr an den Klassenerhalt, da man mittlerweile zehn Punkte Rückstand auf das rettende Ufer hat.

Ganz anders sieht die Situation bei der HSG Siebengebirge aus. Dort geht die Reise für den WTV als nächstes hin. Der langjährige Konkurrent in der Oberliga Mittelrhein und Aufsteiger spielt ganz starke Premierensaison in der Regionalliga und steht zurecht auf Platz fünf. Hervorzuheben ist die Kaderzusammensetzung der HSG. Nahezu der gesamte Kader stammt aus dem eigenen Jugendbereich und hat sich stetig weiterentwickelt. Beim Blick auf die Torschützen wird deutlich, dass das Team sehr ausgeglichenen besetzt, wenn ein Spieler herausragt, dann dürfte dies Mittelmann Edgar Schulz sein. Als Kopf der Mannschaft ist er auch der beste Torschütze seines Teams. Aber darin besteht gleichzeitig die große Stärke von Siebengebirge. Denn viele Teams konzentrierten sich vor allem darauf, seine Wege zu begrenzen. Diese sich bietenden Räume wussten die anderen Spieler gekonnt zu nutzen. Allen voran die Rückraumspieler Telohe, Steinhaus und Willcke. Eine weitere Stärke der HSG ist die kompakte Abwehr mit zwei starken Torhütern. In Kombination mit ihrem schnellen Umschaltspiel, kommen sie immer wieder zu leichten Toren durch den Tempogegenstoß. Die letzten Spiele gewannen die Mannen von dem zu Saisonende scheidenden Trainer Hoffmann recht souverän. Einzig die 23:27-Niederlage im Heimspiel gegen TV „Jahn“ Köln-Wahn trübt die makellose Bilanz der letzten Spiele. Besonders in den letzten Spielen hatte Siebengebirge mit personellen Problemen zu kämpfen, doch auch hier zeigt sich, wie wertvoll eine starke Reservemannschaft sein kann. Der „beförderte“ Dziendziol zählte in den vergangenen Spielen zu den erfolgreichsten Torschützen.

Für den WTV gilt es, die hohe Niederlage im letzten gegen SG Langenfeld zu vergessen und sich motivierter zu präsentieren, auch wenn dies aufgrund der aussichtslosen Lage immer schwerer fällt. „Ich kann nur immer wieder an die Jungs appellieren, sich mit Anstand aus der Liga zu verabschieden. Leider wird das immer schwieriger aufgrund der aktuellen Lage. Doch beim kommenden Spiel in Siebengebirge erwarte ich noch einmal vollen Einsatz. Wir haben uns in den früheren Jahren immer enger Duelle mit ihnen geliefert. Daher erwarte ich eine äußerst motivierte Heimmannschaft, die alles daran setzen wird, uns deutlich zu schlagen. Siebengebirge wird sicher kein Mitleid mit uns haben“, ist Havenith sich der Ausgangslage bewusst. Doch die personelle Situation gibt weniger Grund zur Hoffnung. Kern hat sich aufgrund anhaltender gesundheitlicher Probleme dazu entschlossen, seine aktive Karriere in der laufenden Saison zu beenden. Eich ist angeschlagen und Woltery fehlt aufgrund einer privaten Veranstaltung. Richter steigt erst nach Ostern wieder ein und Xhonneux fällt bekanntlich den Rest der Saison aus. Auch auf Unterstützung aus der Zweiten kann Havenith nicht bauen, da diese zeitgleich in Nümbrecht antreten muss und ebenfalls im Kampf um den Klassenerhalt die Punkte benötigt.

Spielbericht der Weidener Wölfe zum 23. Spieltag

TV Weiden -  SG Langenfeld     25:41 (15:22)

Eine weitere deftige Heimniederlage mussten die Weidener gegen die SG Langenfeld einstecken. Die Langenfelder spielten das Stil im Stile einer Spitzenmannschaft und unterstrichen ihre Ambition, die Rückkehr in die 3. Liga. Keine Gnade zeigten sie gegenüber dem Tabellenletzten. „Jeder Fehler wurde eiskalt bestraft und auch wenn Langenfelder das Spiel schon früh entschieden hatte, versuchten sie das Ergebnis in die Höhe zu schrauben“, musste Havenith die Chancenlosigkeit zugeben.

Dabei starteten die Weidener gut in die Partie und boten, wie so oft, bis zur 20. Minute den Gästen Paroli. Nach dem 3:5-Rückstand (5.) kämpften die Hausherren sich wieder in die Partie und glichen zum 5:5 durch den anfangs stark aufspielenden Leonhardt aus. Durch den Treffer von Steins zum 10:9 (15.) konnte der WTV sogar erstmalig in Führung gehen, doch das erreichte Zwischenhoch gegen den neuen Tabellenführer – Bonn konnte nur ein Unentschieden gegen Aldekerk erzielen – lähmte das Weidener Getrieben. Denn dann drehte Langenfeld auf. Meise verkürzte nochmals auf 12:13 (19.), doch Langenfeld kam noch vor der Pause zur Vorentscheidung, als man einen Gang zulegte und mit 15:22 in die Halbzeit ging. „Langenfeld schien bis zur 20. Minute mit angezogener Handbremse zu spielen, doch nachdem wir sogar die Chance hatten mit zwei Toren in Führung zu gehen, drehten sie auf und zeigten das mindestens eine, wenn nicht sogar zwei Klassen besser sind, als die Weidener. Obwohl noch einige Spieler bei den Langenfeldern fehlten und sie nur mit neun Leuten antraten. In der zweiten Halbzeit hatten nicht mehr den Hauch einer Chance. Jeder Fehler wurde gnadenlos bestraft und spätestens 19:29 (42.) ließen wir den Kopf hängen und ergaben uns unserem Schicksal“, so ein enttäuschter Havenith. Zu stark präsentierte sich Langenfeld und weder die Abwehr noch die Torhüter bekamen Zugriff auf das souveräne Spiel der Gäste. So fügten die Weidener sich ihrem Schicksal und enttäuschte auf ganzer Linie. Flossbach markierte zwar den letzten Treffer, doch am Ende stand ein ernüchterndes 25:41 auf der Anzeigentafel, das auch in der Höhe absolut verdient war. „Langenfeld ist die stärkste Mannschaft der Liga. Ihre individuelle Klasse gepaart mit dem geschlossenen Auftreten ist absolut Drittliga würdig“, zeigte Havenith große Respekt vor der Truppe von Langenfelds Trainer Tomasik. „Wir müssen jetzt nach vorne schauen und diese Niederlage abhaken. Nächste Woche in Siebengebirge wird es nicht leichter.“ Einen weiteren Rückschlag bedeutet der Abgang von Pascal Kern. Der erst während der Saison verpflichtetet Linkshänder teilte in der Woche mit, dass seine alte Verletzung ihn dazu zwingt, das Gastspiel in Weiden früher zu beenden als geplant, da ihm seine Hüfte doch wieder größere Probleme bereitet.

Torschützen: Kern (9/3), Leonhardt (5), Flossbach, Steins (je 3), Meise, Thoma (je 2), Akintunde (1)

Vorbericht der Weidener Wölfe zum 23. Spieltag

TV Weiden - SG Langenfeld                  Samstag, 17.03.18        19:45 Uhr

Acht Spiele muss der TV Weiden auf seiner Abschiedstour in der Regionalliga Nordrhein noch bestreiten. Acht Spiele, in denen noch der Name „TV Weiden“ auf den Trikots der Spieler steht. Denn in der neuen Saison werden die Spieler das Trikot des HC Weiden 2018 tragen. Der neue Handballclub, bestehend aus TV und Westwacht ist gegründet, und wird in der kommenden Saison mit einem Neuaufbau in der Oberliga Mittelrhein beginnen.

Doch zuvor gilt es für das bestehende Team sich anständig aus der Regionalliga zu verabschieden, auch wenn es immer schwerer wird, sich für die anstehenden Aufgaben zu motivieren, da man doch ziemlich genau um sein Schicksal weiß. Nichtsdestotrotz wird die Mannschaft nochmal alles daransetzen, noch den ein oder anderen Punkt einzufahren, um ein versöhnliches Ende zu finden und diese Marschrichtung gibt auch Trainer Havenith vor: „Mittlerweile dürfte keiner mehr von uns etwas erwarten. Jeder Gegner gibt einen Sieg gegen uns als Pflichtaufgabe vor und genau da könnte unsere Chance liegen. Wenn sie uns unterschätzen und wir es schaffen über 60 Minuten eine ordentliche Leistung abzurufen, können wir uns in dieser schweren Situation belohnen.“

An diesem Samstagabend empfängt der WTV mit der SG Langenfeld den Tabellenzweiten und einzigen Verfolger von Spitzenreiter TSV Bonn. Das Team ist in der vergangenen Saison nur denkbar knapp aus der 3. Liga abgestiegen und strebt die sofortige Rückkehr an. Dies haben die Weidener bereits im Hinspiel zu spüren bekommen, als man in Langenfeld deutlich mit 37:25 unterlag. Langenfeld verfügt über einen äußerst ausgeglichenen Kader, der auch die ein oder andere Verletzung problemlos verkraften konnte. Lediglich die deutliche 23:35-Niederlage im Heimspiel gegen Abstiegskandidat HSG Neuss/Düsseldorf war sehr überraschend. Von dieser Niederlage rehabilitierte man sich recht schnell und gewann zuletzt bei dem wieder erstarkten TV „Jahn“ Köln-Wahn (26:35) und zu Hause gegen TV Rheinbach (31:27). Die Grundlage für die souveräne Saison bildet die kompakte 6:0-Abwehr mit einem starken Torhüter. Daraus resultiert ein schnelles Umschaltspiel mit einer druckvollen ersten und zweiten Welle. Im Rückraum sind es Eich, Boelken, Korbmacher und Meurer, die für die Tore sorgen und kaum auszuschalten sind. Diese Eigenschaften bezeugen die große Qualität im Kader von Trainer Tomasik.

Die Weidener wollen sich auf ihre Stärke beruhen, die sie leider in dieser Saison nur selten abrufen konnten. Damit man den großen Favoriten ein wenig ärgern kann, muss man eine konzentrierte Abwehrleistung abrufen und zu einfachen Toren über den Gegenstoß gelangen. Denn gerade im gebundenen Angriffsspiel schleichen sich häufig zu viele Fehler ein, die die Langenfelder gnadenlos bestrafen werden. „Gerade zu Hause wollen wir uns besser verkaufen als im Hinspiel in Langenfeld. Das sind wir nicht nur uns selbst schuldig, sondern auch unseren Anhängern. Wir sind froh, dass uns trotz der aktuellen Situation so viele Leute weiterhin unterstützen, sei es während dem Spiel oder sei es nach dem Spiel. Wir wissen, dass das sicher für viele keine leichte Situation ist“, so Kapitän Weidenhaupt. Deshalb freut sich das Team weiterhin auf zahlreiche Zuschauer, die uns unterstützen.   

Spielbericht der Weidener Wölfe zum 21. Spieltag

TV Weiden gegen TuS 82 Opladen        (8:13)  24:29

Zu Beginn der Begegnung standen die Torhüter auf beiden Seiten im Mittelpunkt des Geschehens, vor allem Kim Kiepsieker im Tor der Weidener Wölfe schien einen Sahnetag erwischt zu haben. Er hielt zu Beginn mit vielen starken Paraden seine Mannschaft im Spiel. Opladen legte zwar immer mit einem Tor vor, aber Weiden konnte immer wieder den Ausgleich erzielen. Erst in der 16. Minute schaffte es Opladen sich erstmals auf 3 Tore abzusetzen. In dieser Phase waren es die einfachen Fehler der Gastgeber, aber auch die starken Paraden ihres Torhüter, die es möglich machte aus Sicht der Gäste den Vorsprung auf 8:11 auszubauen. Weiden selbst hatte es noch einmal in der Hand auszugleichen, doch durch einen vergebenen 7 Meter und 3 klare Torchancen die man nicht verwandeln konnte, auch weil nun der gegnerische Torwart in dieser  Phase nicht zu überwinden war, konnte die Opladener Mannschaft den sich bietenden Vorteil nutzen und im Gegenzug weiteren Treffer erzielen und so stand es Ende der 1. Halbzeit 8:13 für Opladen.

Weiden´s Trainer Havenith wollte, dass sich die Mannschaft zu Beginn der 2. Halbzeit auf die Abwehr konzentriert, „damit wollten wir über leicht gewonnene Bälle in der Deckung die Aufholjagd  starten“, nur leider nahmen die Gäste Ihren vor der Pause gefundenen Torlauf mit in die 2. Halbzeit. Der stark aufspielende Gremmelspacher der Gäste nutze seine sich ihm bietende Chancen eiskalt aus und brachte Opladen mit 8:17 in Front. Weiden nahm daraufhin eine Auszeit um an die Vorgaben der Halbzeitbesprechung zu erinnern. Dies schien auch zunächst zu funktionieren und Weiden konnte mit 2 Toren in Folge auf 10:17 verkürzen. Opladen unterschätze Weiden aber nicht und hielt in der Abwehr dagegen, die ein oder andere Entscheidung gegen die Weidener Mannschaft sorgte dann u.a auch dafür, dass sich Opladen endgültig absetzen konnte.  Die Zuschauer befürchteten beim Stand von 20:29 eine heftige Niederlage. Allerdings zeigten die Weidener Spieler weiterhin vollen Einsatz und man hielt Wort, sich nicht einfach so sang und klanglos aufgeben zu wollen. In der Schlussphase waren es dann vor allem Pascal Kern und Timo Flossbach die Ihre Torwürfe im gegnerischen Tor unterbringen konnten. Mit dem Schlusspfiff gelang es der Weidener Mannschaft durch Steins noch das 25: 29 zu erzielen.

„Natürlich kann man mit einer Niederlage, vor allem in heimischer Halle, nie zufrieden sein und doch stimmte heute die Einstellung der Jungs zu 100%“ so Teammanager René Matt dem durchaus bewusst ist das es für die Mannschaft nicht einfach ist sich jede Woche auf´s neue zu motivieren. Da man in der nächsten Woche Spielfrei hat, will man die Zeit nutzen um sich auf die restlichen Spiele vorzubereiten um vielleicht doch noch den ein oder anderen Punkt zu holen.

Torschützen: Flossbach 7 ; Kern 6 ; Eich 3/2 ; Thoma 3 ; Meise 2; Akintunde; Steins; Woltery je 1

Vorbericht der Weidener Wölfe zum 21. Spieltag

TV Weiden – TuS 82 Opladen    Samstag, 03.03.18        19:45 Uhr

Am kommenden Samstag empfangen die Weidener den TuS Opladen. Ein Duell, welches  jahrelang für den Kampf um die Meisterschaft in der HVM-Oberliga stand. Heute sehen die Vorzeichen in diesem Duell deutlich anders aus. Während der TuS Opladen eine souveräne Saison spielt und auf Tabellenplatz fünf steht, werden die Weidener wohl den bitteren Gang in die Oberliga antreten müssen. Trotz der unsicheren Anzahl an Absteigern (zurzeit dürften es drei Mannschaften treffen, da der TV Korschenbroich voraussichtlich aus der 3. Liga absteigen wird und die Zukunft von VfL Gummersbach 2 noch nicht geklärt ist) beträgt der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz sieben Punkte. Die letzte Hoffnung ist in der vergangenen Woche zunichtegemacht worden, als der direkte Konkurrent der Weidener, die HSG Neuss/Düsseldorf 2 beim Tabellenzweiten SG Langenfeld gewinnen konnte (23:35). „Trotz der derzeitigen aussichtslosen scheinenden Situation wollen wir uns in den acht verbleibenden Spielen vernünftig verabschieden. Das kann ich nur Woche für Woche betonen. Auch wenn rein rechnerisch noch alles möglich ist, schätzen wir die Lage realistisch ein“, appelliert Havenith an sein Team.

Der TuS Opladen musste vor dieser Saison mit den Abgängen der Schlösser-Brüder schwerwiegende Abgänge hinnehmen und dennoch schaffte es das Team von Trainer Vogt seine Neuzugänge gut integrieren und sich in der Regionalliga zu etablieren. Der seit Jahren herausragende Akteur in den Reihen der Leverkusener ist ihr Halbrechter Marius Anger. Auch in dieser Saison führt er die Torschützenliste der Regionalliga Nordrhein an. Er bedeutet für die Abwehr der Weidener Schwerstarbeit. Auch die weiteren Positionen sind herausragend besetzt. Auf der Mitte führt Rinke klug Regie und auf Halblinks befindet sich mit Gremmelspacher ein weiterer starker Rückraumschütze. Sonst überzeugt das Team vor allem durch ihre Ausgeglichenheit. In der vergangenen Woche konnte Opladen ein 20:18-Erfolg gegen den TV Rheinbach einfahren und bestätigt mit den wenigen Gegentoren seine starken Abwehrleistungen der vergangenen Wochen.

Der WTV wird wie jede Woche als Außenseiter in die Partie gehen und dennoch möchten die Spieler, besonders vor heimischen Publikum, alles geben. „Wir haben schon oft gezeigt, dass wir über weite Strecken des Spiels mit unseren Gegnern mithalten können. Leider haben wir es nur selten geschafft, unsere Leistung über die gesamte Spielzeit abzurufen“, weiß Haventih um die Schwächen seines Teams und hofft dennoch auf die Überraschung „Opladen gehört zu den konstanten Teams in der Liga und ist von allen Positionen sehr torgefährlich. Wir wollen versuchen sie mit verschiedenen Abwehrsystemen zu verunsichern. Diese Variante hat schon in der vergangenen Woche in Homberg gut funktioniert.“ Personell bleibt die Situation der Weidener unverändert. Neben den Langzeitverletzten sind einige Spieler angeschlagen.

Das Team wird auch den verbleibenden neun Spielen alles geben, um die Zuschauer nicht zu enttäuschen. Die Mannschaft um Kapitän Weidenhaupt weiß, dass die Lage alles andere als rosig ist. Dennoch freut sich jeder Einzelne, dass zahlreiche treue Fans immer wieder den Weg in die Halle Parkstraße finden und das Vertrauen wollen die Spieler auch zurückzahlen.

Spielbericht der Weidener Wölfe zum 20. Spieltag

VfB Homberg – TV Weiden       30:22 (17:12)

Das nächste Spiel, die nächste Niederlage die eigentlich viel zu hoch ausfiel. Denn die Weidener starteten gut in die Partie. Sie überraschten die Homberger mit einen offensiven 4:2-Deckung, um die Spielmacher Wink oder Szymanowicz und die Halblinken Lenz zu isolieren und den Zwei-Meter-Hünen Krogmann die Entscheidungen treffen zu lassen. Die taktische Maßnahme fruchtete und das Team um Weidenhaupt & Co. ging mit 2:3 (5.) in Führung. Infolgedessen griff der Homberger Coach Schürmann früh zur Auszeit, um sein Team neu auszurichten. Die taktischen Maßnahmen zeigten ihre Wirkung, so dass Homberg das Spiel in eine 4:3-Führung drehte (8.). Anders als in der Vorwoche gaben die Weidener aber nicht auf. Angeführt vom angeschlagenen Leonhardt wehrte man sich mit Kräften und konnte in der 15. Minute sogar mit 7:8 in Führung gehen. Danach mussten die Weidener sich doch sehr über die Regelauslegung des Schiedsrichtergespanns wundern. Während die Rot-Weißen sich durch die Abwehr spielten und nur unfair gestoppt werden konnte, jedoch lediglich Freiwürfe erhielten, bekamen die Homberger meist den Siebenmeter. Weiden musste dann sogar in doppelter Unterzahl agieren und geriet nach einem 5:0-Lauf der Heimmannschaft in einen 12:8-Rückstand. Der WTV zeigte sich verunsichert aufgrund der aktuellen Tabellensituation fiel in alter Muster, indem man zu schnell den Torabschluss suchte, zurück und dann auch am Torhüter der Homberger allzu oft scheiterte. So lag man zur Halbzeit mit 17:12 hinten.

Nach dem Start keimte noch einmal ein wenig Hoffnung auf Seiten der Weidener auf, als Akintunde sich ein Herz fasste und mit einem Hattrick auf 19:15 (38.) verkürzen konnte. Doch das Heimteam reagierte und stellte ihre Deckung daraufhin um. Nun fehlten den Rot-Weißen die Ideen, die kompakte Abwehr zu durchbrechen. Anders als im Spiel gegen Ratingen gaben sie jedoch nicht auf und versuchten die drohende Niederlage im Rahmen zu halten. Denn mit dem 23:16 (48.) war das Spiel zu Gunsten der Homberger entschieden. Diese verwalteten das Ergebnis und fuhren einen 30:22-Sieg ein. „Um den Sieg der Homberger wirklich gefährden zu können, hätten wir weniger Fehler machen müssen. So hatte Homberg relativ einfaches Spiel. Wir haben mit unseren Möglichkeiten versucht dagegen zu halten. Wir hatten eine taktische Vorgabe mit 4:2-Deckung, die über eine lange Spieldauer gut funktioniert hat. Leider war die Regelauslegung der Unparteiischen nicht gleich. Denn ein Siebenmeterverhältnis von 1:7, kann eigentlich nicht sein. Man kann die Siebenmeter für Homberg sicher geben, doch dann hätten uns mindestens auch 3-4 Siebenmeter mehr zustehen müssen“, so ein nicht unzufriedener Havenith und zeigte sich erfreut über das Regionalliga-Debüt von Adrian Bergerhausen „Adrian trainiert seit Wochen fleißig bei uns mit und hat sich seinen Einsatz verdient. Er konnte in der Abwehr für Entlastung sorgen und hat sich mit seinem Tor selbst belohnt.“

Torschützen: Akintunde, Flossbach (5), Leonhardt (4), Kern (3), Thoma (2), Eich (1/1), Bergerhausen, Woltery (je 1)

Vorbericht der Weidener Wölfe zum 20. Spieltag


VfB Homberg – TV Weiden                   Sonntag 25.02.18         16:00 Uhr

Nach der blutleeren Vorstellung vergangenen Samstag beim Heimspiel gegen SG Ratingen scheint das Schicksal der Rot-Weißen allmählich besiegelt. „Es wird immer schwerer sich jede Woche zu motivieren, wenn der Kampf aussichtslos scheint. Doch ich kann im Namen der Mannschaft versprechen, dass wir uns jedes Spiel reinhängen werden, auch wenn es, gerade in der ersten Halbzeit, im letzten Heimspiel nicht danach aussah“, so Kapitän Weidenhaupt „wir werden uns mit Anstand aus der Liga verabschieden.“

Am kommenden Sonntag reisen die Weidener zum VfB Homberg. Das Team aus dem Duisburger Stadtteil kämpfte in der vergangenen Saison mit dem WTV bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt. Schließlich hielt man mit dem 13. Tabellenplatz, einen hinter den Weidenern, die Klasse. In diesem Jahr hat sich in Homberg einiges getan. Mit Achim Schürmann konnte ein erfahrener Trainer verpflichtet werden, der das Team in dieser Saison stabilisieren konnte. Daraus resultiert auch, dass sich die Homberger im breiten Mittelfeld der Tabelle wiederfinden. Doch aufgrund der unvorhersehbaren Abstiegskonstellation (zwischen 2-4 Absteiger) und Ausgeglichenheit der Liga befinden sie sich noch nicht in sicheren Gefilden. Deshalb werden sie alles daran setzten, ihre Pflichtaufgabe gegen den WTV souverän zu meistern. Die letzten Spiele bestritten die Homberg sehr erfolgreich. Einer knappen Heimniederlage gegen Wahn (22:23) stehen drei Siege (HSG Siebengebirge, HSG Neuss/Düsseldorf, TV Rheinbach) gegenüber in den der Rückrunde zu Buche. Dementsprechend hoch hängen die Trauben für die Weidener. Mit Szymanowicz auf der Mitte haben die Homberger einen sehr erfahrenen Mann, der die Spiele durchaus im Alleingang entscheiden kann. Er ist gleichzeitig auch der beste Torschütze des Teams. Außerdem gilt es Lenz, Wink und Krogmann im Rückraum zu beachten. Die Weidener treffen auf ein sehr wurfgewaltiges Team, das durch seine Größe sehr durchschlagsfähig ist und von der auch die Abwehr profitiert.

Dem WTV steht wieder eine sehr unangenehme Auswärtsaufgabe bevor. „Wir werden nur auf uns schauen und wollen das bestmögliche erreichen. Wir werden jedes Spiel als Außenseiter antreten und verspüren keinen Druck. Denn letztendlich können wir das Zünglein an der Waage sein, die den Abstieg entscheiden werden. Die anderen Mannschaften müssen gegen uns punkten“, spricht Trainer Havenith seinem Team Mut zu und gibt ihnen die Hoffnung für die bevorstehenden Aufgaben „dennoch möchte ich nicht wieder so eine erste Halbzeit erleben wie im Spiel gegen Ratingen. Das war extrem schwach. Ich weiß, dass unsere Spieler mehr können und das wollen unseren Gegnern auch zeigen.“ Personell sieht es nicht besonders gut aus. Neben den Ausfällen von Xhonneux und Richter, sind einige Spieler angeschlagen bzw. aus beruflichen Gründen unter der Woche nicht trainieren. Hinter dem Einsatz von Leonhardt steht ein großes Fragezeichen.

Spielbericht der Weidener Wölfe zum 19. Spieltag

TV Weiden – SG Ratingen         21:29 (4:14)

„Wenn ich so eine Mannschaft zur Verfügung habe trotz mehrerer Ausfälle, dann wäre es für mich deutlich einfacher“, zeigte sich Haventih überrascht davon, dass Ratingen das Spiel im Vorfeld verlegen wollte. Zwar fehlten auf Seiten der Ratinger u.a. Breuer und der mazedonischer Nationalspieler Jonovski, doch das von Khan war heute stark genug, um in Weiden einen lockeren Sieg einzufahren. „Uns vor dem Spiel zum Favoriten zu erklären, wie es der Ratinger Trainer tat, war doch stark vermessen, immerhin war das das Spiel zwischen dem Tabellendritten und -letzten“, betonte Havenith nochmals die wundersame Vorberichterstattung der Ratinger.

Im Spiel präsentierten die Weidener sich anfangs wie ein Absteiger. Der Angriff fand keine Lösung gegen die kompakte und durch den starken Ferne im Tor unterstützte Abwehr. Man machte ihnen es auch deutlich zu einfach, kaum Druck im Weidener Spiel und zu leichte Ballverluste. Auch die Abwehr stand nicht so stark wie gewohnt, so konnte Ratingen sich früh auf 1:4 (6.) absetzen. In der Folge erzielte Leonhardt, der als einziger ein wenig Gegenwehr zeigen konnte, das 2:4 (7.). Darauf erzielten der WTV 17 Minuten kein Tor und Ratingen gelang ein 8:0-Lauf und ging 2:12 in Führung, ehe Thoma die Torflaute (25.) beendete. Timo Flossbach traf zum 4:12 (26.), ehe Ratingen vor der Halbzeit wieder auf 4:14 erhöhte. Dem Ergebnis entsprechend gingen die Weidener enttäuscht in die Kabine, denn das war definitiv nicht regionalligatauglich.

In der Halbzeit ging es darum den Schaden zu begrenzen und den Zuschauern zu zeigen, dass man sich gegen den Abstieg stemmt. Das taten die Weidener auch und erneut war es Leonhardt der auf 9:16 (37.) verkürzen konnte. Doch Ratingen zeigte sich routiniert und wenn der WTV verkürzen konnte, hatte man immer eine Lösung parat. Vor allem das Kreisläuferspiel konnte man nicht unterbinden. So war es auch der Kreisläufer Mergner, der den nach 49 Minuten den zehn Tore-Vorsprung wiederherstellte (14:24). Dem schwachen Niveau der Weidener passten sich die jungen Schiedsrichter an, die zeitweise komplett ihre Linie verloren, so dass das Spiel noch mehr an Qualität einbüßte. Letztendlich war man auf Weidener Seite froh als der Schlusspfiff ertönte. Denn heute war es trotz der Leistungssteigerung in Halbzeit zwei, ein Spiel zum Vergessen. Am Ende fuhren die doch so ersatzgeschwächten Ratingen ein souverän 21:29-Erfolg ein.

„In Halbzeit konnten wir Schadensbegrenzung betreiben. Das war einfach viel zu wenig. Wir werden die Woche über das Spiel sprechen müssen, denn so wollen wir uns sicher nicht aus der Liga verabschieden“, so Havenith nach dem Spiel „das Problem, das uns im Angriff die Mittel fehlen, kennen wir, doch heute bin ich mit der gezeigten Abwehrleistung überhaupt nicht zufrieden. Da ich erwarte ich eine deutliche Leistungssteigerung.“ Nächste Woche reisen die Weidener zur nächsten schweren Aufgabe nach Homberg. Doch die Hoffnung auf ein Wunder schwindet nach dem heutigen Spiel weiter.

Torschützen: Leonhardt (6), Flossbach, Thoma (je 4), Kern (3/3), Akintunde, Eich, Scheidtweiler, Woltery (je 1)   

Vorbericht der Weidener Wölfe zum 19. Spieltag

TV Weiden – SG Ratingen                     Samstag 17.02.18         19:45 Uhr

Nach der Karnevalspause empfangen die Weidener am Samstagabend die SG Ratingen. Mal wieder ein äußerst ungleiches Duell zwischen zwei Teams, bei denen die Bedingungen kaum unterschiedlicher sein können. „Bei der SG Ratingen wird unter Profibedingungen gearbeitet und trainiert“, erkennt der Weidener Teammanager René Matt den großen Unterschied zwischen den Teams. Dies bestätigt auch der Blick auf die Tabelle. Die SG Ratingen liegt auf dem dritten Tabellenplatz der Regionalliga Nordrhein. Jedoch mit einem Abstand von sieben Punkten auf die beiden Erst- bzw. Zweitplatzierten TSV Bonn rrh. und SG Langenfeld. Diese Situation dürfte die Verantwortlichen kaum zufrieden stimmen, da man doch schnellstmöglich in die Dritte Liga zurückkehren wollte, aus der man im vergangenen Jahr abgestiegen ist. Vor allem in den letzten Begegnungen musste die SG Ratingen herbe Niederlagen einstecken. Beim Nachholspiel verlor man zu Hause gegen HSG Siebengebirge (25:28) und im Amateur-DHB-Pokal unterlag man beim Mittelrhein-Oberligisten SSV Nümbrecht (31:29). Zu allem Überfluss verletzte sich Simon Breuer, ihr Denker und Lenker und baldiger Rückkehrer zu BTB Aachen, im Spiel gegen Siebengebirge schwer. Von dieser Stelle wünschen wir Simon gute Besserung.

Dass das Team über eine sehr hohe Qualität verfügt, bekamen die Weidener im Hinspiel aufgezeigt, als man mit 41:25 unter die Räder kam, auch wenn an diesem Tag den Rot-Weißen kaum etwas gelang, war diese Niederlage heftig. Auf der rechten Seite sind die Ratinger mit dem ehemaligen Aachener Jacobs sowie mit Jung hervorragend besetzt. Beide zählen zu den Top-Torschützen der Liga. Auch die linke Seite mit Müller und Schütte bzw. Nitzschmann gilt es zu beachten. Die Abwehr wird vom EM-Fahrer und mazedonischen Nationalspieler Jonovski organisiert. Daher dürfte der Kader von Trainer Khalid Khan stark genug besetzt sein, um den Ausfall von Breuer zu kompensieren.

Doch die Weidener wollen insbesondere in eigener Halle nicht vor großen Namen zurückschrecken. „Wir wollen uns weiter ins unserem Spiel festigen. Ratingen spielt wie Bonn in einer anderen Liga. Wir haben in Bonn gezeigt, dass wir auch gegen die Mannschaften aus der oberen Tabellenregion mithalten können. Dies gilt es zu bestätigen. Der 22:20-Sieg im Pokal gegen Ortsnachbar und Fusionspartner Westwacht Weiden war wichtig für die Moral. Daran müssen anknüpfen“, hofft Havenith auf eine Überraschung „vor allem die Abwehr hat im Pokal ein starkes Spiel gemacht. Auf diese müssen wir auch im kommenden Spiel bauen, „Wenn diese steht und wir zu einfachen Toren gelangen, ist vielleicht eine Überraschung möglich.“ Personell hat sich die Situation auch über Karneval nicht geändert. Richter und Xhonneux fallen weiterhin aus.

Das Team begrüßt alle Zuschauer, die trotz der schwierigen Situation immer den Weg in die Halle finden, um die Mannschaft zu unterstützen. „Wir werden weiterhin alles geben und wollen die Saison mit vollem Einsatz beenden. Noch stehen uns zwölf Spiele bevor. Vielleicht gelingt uns das Wunder, noch ist es möglich“, gibt sich Kapitän Weidenhaupt weiterhin kämpferisch.

Vorbericht der Weidener Wölfe zum 18. Spieltag

TSV Bonn rrh. – TV Weiden    Samstag 03.02.18   19:30 Uhr

Allmählich scheint die Situation der Weidener aussichtlos. Denn nach 26:30-Niederlage zu Hause gegen den direkten Kontrahenten im Abstiegskampf Bergischer HC 2 beträgt der Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze satte acht Punkte. „Nun können wir die Situation nicht mehr schönreden. Wir müssen uns damit anfreunden, dass wir absteigen, wenn nicht noch ein Wunder geschieht. Jedoch erwarte ich von jedem, dass er bereit ist, die Saison mit Anstand zu beenden“, nimmt Havenith sein Team in die Pflicht „wir können jeden Spieltag befreit aufspielen und hoffen, dass uns der Gegner unterschätzen wird.“

Dies hofft der Trainer auch bei der kommenden Aufgabe. Denn die Reise geht zum Tabellenführer TSV Bonn rrh. Das Team aus der ehemaligen Landeshauptstadt steht, diese Saison nicht ganz überraschend, punktgleich mit der SG Langenfeld an der Tabellenspitze der Regionalliga Nordrhein. Das Team von David Röhrig hat sich in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt und sich punktuell verbessert. „Die Arbeit von meinem Trainerkollegen ist beeindruckend. Vor dem, was er in den letzten Jahren in Bonn geleistet, kann man nur den Hut ziehen“, zollt auch Havenith Respekt. Denn anders als in den Vorjahren, als die Hauptlast auf Toptorjäger Onnebrink fiel, übernimmt nun jeder einzelne Spieler Verantwortung und das ist es auch, was Bonn so stark macht. Sie spielen einen sehr fehlerarmen Handball und jeder sorgt dadurch für große Torgefahr, so dass das Kollektiv ihre größte Stärke ist. Aus dem Rückraum überzeugen neben Onnebrink, Simon Röhrig und Nils Bullerjahn, wenn man nur die geworfenen Tore betrachtet. Die variablen Abwehrsysteme stellen die Gegner immer wieder vor eine neue Herausforderung. Die Bonner provozieren die Fehler der Gegner und durch ihr schnelles Umschaltspiel gelangen sie zu einfachen Toren.

Es wird eine nahezu unlösbare Aufgabe für den WTV. Nicht nur weil der Tabellenerste auf den Tabellenletzten trifft. Die Weidener taten sich bei den Auswärtsauftritten in Bonn immer schwer, da die Halle Ringstraße durch ihre Enge eine sehr unangenehm zu spielende Halle ist und eine gewisse Eingewöhnung von Nöten ist. Doch diese werden die Weidener sicher nicht erhalten. „Wir wollen das Spiel so knapp wie möglich gestalten. Daher erwarte ich, dass wir unsere Abwehrarbeit verbessern und im Angriff unsere Fehler minimieren und an die erste Halbzeit im letzten Spiel anknüpfen“, gibt Havenith die Richtung. Personell hat sich an der personellen Situation nichts geändert. Richter und Xhonneux fallen weiterhin aus.

Ein Highlight für die Weidener wird das womöglich letzte Weidener Derby am kommenden Mittwoch sein. Im A-Pokalhalbfinale treffen die Rot-Weißen am 7.2.18 um 20 Uhr auf Westwacht Weiden.

Spielbericht der Weidener Wölfe zum 17. Spieltag

TV Weiden – Bergischer HC 2   26:30 (16:12)

Einige Zuschauer in Halle Parkstraße trauten ihren Augen nicht. Denn eigentlich lief für den WTV alles nach Plan und dennoch muss man eine schwere Niederlage gegen den Tabellenvorletzten Bergischer HC 2 hinnehmen. „Eigentlich konnte wir das Spiel gar nicht verlieren. Wir spielen eine tolle 1. Halbzeit und kommen in der 2. Halbzeit mit der Abwehrumstellung des BHC nicht mehr zurecht. Das war vor allem für die Moral aller ein herber Rückschlag. Leider wird es so immer schwerer, sich für den Rest der Saison zu motivieren“, so ein enttäuschender Havenith.

Das Spiel begann sehr gut für die Weidener. Man ging 4:2 (7.) in Führung. Besonders in der Abwehr präsentierte man sich deutlich stärker. Der Mittelblock der 6:0-Abwehr wurde bestens organisiert von Flossbach und Kern. Einzig Woestmann und Dell (beide stehen im erweiterten Kader der Zweitligamannschaft) bekam man nicht in den Griff und so hielten sie den BHC im Spiel. Denn eigentlich lief für den WTV alles nach Plan. Sie bauten die Führung kontinuierlich aus, besonders Thoma zeigt sich sicher von außen zum zwischenzeitlichen 8:4 (13.). Der WTV spielte im Angriff geduldig und wartete, bis die 100%tige Chance da war und jeder zeigte sich eiskalt von dem Tor. So war beim 16:10 (26.) durch Eich die höchste Führung erreicht und alle Zeichen standen auf Sieg. Vor der Pause konnte der BHC aber bereits verkürzen und so ging die Mannschaften mit einem 16:12 in die Halbzeit.

Aber auch die zweite Halbzeit startete wie die erste zunächst vielversprechend. Vor allem Neuzugang Pascal Kern findet immer mehr zu seiner Stärke und erzielte mit einem seiner insgesamt acht Tore das 19:14 (37.). Er war auch noch verantwortlich für das 20. Tor, was zugleich das Zeichen für den BHC zur Aufholjagd war. Innerhalb von fünf Minuten drehten die Gäste das Spiel und beim 20:20 (44.) war der gesamte Vorsprung dahin. Nun wurden die Weidener entsprechend nervös. Es zeichnete sich eine weitere Niederlage ab, die die Situation wohl nahezu aussichtslos macht. So bekam der Weidener Angriff keinen Zugriff mehr aufs Spiel und die Abwehr zeigte sich plötzlich zu offen, so dass der BHC leichtes Spiel hatte. Ihr Übriges dazu taten dann noch die Schiedsrichter, die den WTV zusätzlich verunsicherten, da die Bestrafung auf der Heimseite deutlich härter (7 Meter oft noch zusätzlich mit einer 2 Minutenstrafe versehen) ausfiel. So nutzen die Gäste eine doppelte Unterzahl und beim 21:24 (51.) war die Partie zu Gunsten der Gäste entschieden. Zu diesem Zeitpunkt war die Moral der Weidener komplett gebrochen und der arg dezimierte Bergischer HC 2 fuhr einen 26:30-Sieg ein und schöpft nun neue Hoffnung im Abstiegskampf. Für den WTV scheint die Lage aussichtslos und nun muss man nächste Woche auch noch zum souveränen Tabellenführer nach Bonn. „Natürlich bringt es nichts jede Woche zu sagen, dass wir bis zum Ende kämpfen wollen. Nun muss ich an die Moral meiner Spieler appellieren, damit wir die Saison vernünftig zu Ende spielen. Es sind schließlich noch zwölf Spiele“, erkannte Havenith den Ernst der Lage.

Torschützen: Kern (8), Eich (5/1), Flossbach, Thoma (je 4), Leonhardt (2), Akintunde, Meise, Steins (je 1)

Vorbericht der Weidener Wölfe zum 17. Spieltag

TV Weiden – Bergischer HC 2               Samstag 27.01.18         19:45 Uhr

Leider wird die Situation für die Rot-Weißen immer prekärer. Denn nach der letzten Niederlage bei TUSEM Essen 2 beträgt der Abstand auf rettende Ufer bereits neun Punkte. Denn in der derzeitigen Situation würden drei Mannschaften aus der Regionalliga Nordrhein absteigen, da der TV Korschenbroich in der 3. Liga auf einem Abstiegsplatz steht und der Regionalliga zugeteilt werden würde.

Aber aufgeben gilt für die Weidener nicht. „Wir werden solange kämpfen, bis auch rechnerisch nichts mehr geht. Wir wollen die Klasse noch immer halten und werden alles versuchen“, gibt Kapitän Weidenhaupt die Richtung vor „allerdings dadurch, dass wir nur mit Reserveteams von Bundeligateams um den Klassenerhalt kämpfen, ist die Situation noch unberechenbarer als sie sowieso schon ist, denn Essen, Neuss/Düsseldorf und der BHC können sich jederzeit von oben verstärken.“ Und damit muss der WTV im kommenden Spiel anfangen. Denn mit den Gästen vom Bergischer HC 2 kommt der Tabellenvorletzter in die Halle Parkstraße. Deren Lage hat sich in der vergangenen Woche ein wenig gebessert, nachdem man den TV Rheinbach in eigener Halle 30:23 besiegen konnte. Doch ansonsten steht die Bundesligareserve ähnlich mit dem Rücken zur Wand wie die Weidener. Der BHC hat einen Rückstand von fünf Punkte auf die auf Platz12 liegende TUSEM Essen 2.

Beim Hinspiel mussten die Weidener 27:24-Niederlage einstecken. Diese Niederlage wog doppelt schwer, da sich Sven Xhonneux in diesem Spiel schwer verletzte und die gesamte Saison ausfällt. Ein weiterer Grund sich für die Niederlage im Hinspiel zu revanchieren, da sich zwei Teams auf Augenhöhe messen werden. Der BHC glänzt mit einem ausgeglichenen Kader, was auch der Blick auf die Torschützen zeigt. Das junge Team von Trainer Jörg Müller verfügt über eine gute Ausbildung und ist taktisch sehr variabel. Hier wird der WTV sich überraschen lassen müssen. Auch eine Unterstützung aus der Profimannschaft wäre im Bereich des Möglichen, da 2. Liga aufgrund der aktuell laufenden EM pausiert.

Für den WTV wird es ein alles oder nichts Spiel. Denn bei einer weiteren Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten wird die Ausgangslage noch deutlich schlechter. „Eine weitere Niederlage würde nicht nur die Tabellensituation erheblich verschlechtern, sondern auch die Moral der Mannschaft würde wohl deutlich darunter leiden. Doch jeder weiß um die Lage, so dass jeder Spieler an seine Leistungsgrenze gehen wird“, nimmt Havenith sein Team in die Pflicht. Verzichten müssen wir auf Felix Richter. Unser Linksaußen zog sich bei der 28:30-Niederlage in Essen einen Fingerbruch zu und droht länger auszufalle. Zudem sind einige Spieler angeschlagen, was das Unterfangen nicht leichter machen wird.

Dennoch freuen wir uns, auch die Zuschauer begrüßen zu können, die uns in dieser schwierigen Situation die Treue halten und uns unterstützen! Wir werden alles geben, um den Klassenerhalt irgendwie realisieren zu können.

Vorbericht der Weidner Wölfe zum 16. Spieltag

TUSEM Essen 2 – TV Weiden               Sonntag 21.01.18         16:00 Uhr

Am kommenden Wochenende startet die Regionalliga Nordrhein in die Rückrunde der Spielzeit 2017/18 und leider sieht die Tabellensituation nicht gut aus für das Weidener Team. Noch immer ziert man mit mageren vier Punkten das Tabellenende. In Essen trifft man auf ein Team, das sich auch in der unteren Tabellenregion befindet, aber zuletzt den TV Rheinbach besiegen konnte (29:27). Demnach wird dem Team um Weidenhaupt und Co. erneut ein schweres Auswärtsspiel bevorstehen.  

Dabei wird den Weidenern Hoffnung geben, dass Essen zu den Teams gehört, die man in der Hinrunde besiegen konnte. Direkt am ersten Spieltag behauptet das Team, damals noch unter Trainer Matijevic, ein 29:28 gegen Essen und startete vielversprechend in die Spielzeit 2017/18. Dass anschließend nur noch zwei weitere Punkte im Heimspiel gegen TV Jahn Köln-Wahn (22:18) folgten sollten, war keinem der Spieler und Zuschauer bewusst. Doch noch hat der WTV nicht aufgegeben, was Havenith betont: „Wir hängen uns weiter voll rein. Die Trainingseindrücke stimmen mich zuversichtlich, dass wir uns in der Rückrunde belohnen werden. Wir wollen weiter die Abwehr stabilisieren und so zu einfachen Toren gelangen. Zudem muss die Mannschaft lernen, wenn ein Spielzug mal nicht klappt, geduldiger zu werden und nicht direkt den Abschluss zu suchen.“ Das Problem zeigte sich auch bei der 26:18-Niederlage beim HC Wölfe Nordrhein. Als der WTV die Chance zum Ausgleich hatte, verlor man das Spiel innerhalb weniger Minuten, da man den Gegner durch voreilige Abschlüsse zu Tempogegenstöße förmlich einlud.

Diese fahrlässigen Fehler wird auch TUSEM Essen 2 gnadenlos bestrafen. Denn das junge Team besticht ebenfalls durch eine sichere Abwehr, die über den Tempogegenstoß ihre Tore erzielt. Im Angriff überzeugen sie durch ihre Rückraumakteure Stumpf und Schlüter, die gleichzeitig auch zu den besten Torschützen zählen. Doch wer an den Wochenenden bei den Essenern aufläuft, bleibt abzuwarten. Die Aufstellungsliste des Forums zählt 33 Spieler, die Trainer Haase theoretisch zur Verfügung stehen würden. Dadurch dass Essen zu Hause antreten wird, dürfte er zumindest auf die A-Jugend Bundesligaspieler zurückgreifen können.

Die Weidener sind sich ihre Situation bewusst. „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Mit jeder weiteren Niederlage wird der Abstieg immer wahrscheinlicher. Doch wir wollen nicht aufgeben und kämpfen zum Schluss.“, gibt sich Havenith kämpferisch, der in den kommenden Spielen nur noch auf der Bank als Trainer fungieren wird, „wenn alle Spieler dabei sind, sind wir zu viele und nach Absprache mit der Mannschaft, denke ich, dass ich das Team so besser unterstützen kann.“ Der WTV wird am Sonntag, bis auf Xhonneux, vollzählig antreten können.

Vorbericht der Weidener Wölfe zum 15. Spieltag

Am letzten Hinrundenspieltag der Regionalliga Nordrhein reisen die Weidener nach Duisburg und treffen dort auf die Wölfe Nordrhein. Für den Tabellenelften ist dieses Spiel das erste im Jahr 2018, da sie dieses Spiel bereits am 01.12.17 in Rheinbach gespielt haben (28:23). Das Team von Thomas Molsner wird sicher alles daran setzten, die ersten Punkte 2018 in eigener Halle zu holen, um sich von der Abstiegsregion abzusetzen. Denn derzeit würden drei Mannschaften absteigen, da der TV Korschenbroich in der 3. Liga auf einem Abstiegsplatz steht und in die Regionalliga Nordrhein rutschen würde. Zudem stehen mit TUSEM Essen 2, HSG Neuss/Düsseldorf 2 und Bergischer HC 2 drei Reservemannschaften von Zweitligisten, die mit Verstärkung von „oben“ rechnen können, auf zwei der drei Abstiegsplätzen, so dass das Spiel für die Wölfe Nordrhein zur Pflichtaufgabe gehören muss.

Diese Situation macht es für den WTV noch schwieriger, da die Konstellation im Abstiegskampf nicht für die Weidener spricht. „Wir müssen nach der Niederlage im Heimspiel gegen Königshof (23:28) von Spiel zu Spiel denken. Die Tabelle ist für uns erstmal zweitrangig, denn solange wir uns für unsere engagierten Leistungen nicht belohnen, können wir keine Punkte gut machen,“ schätzt Havenith die Lage ein. Demnach werden die Weidener als Außenseiter nach Duisburg reisen und hoffen auf eine Überraschung. „Wir müssen es schaffen, die Dauer unserer Schwächephasen zu reduzieren. Wir können ca. 20 Minuten mit jedem Gegner mithalten. Danach fallen wir in bekannte Muster und die Gegner überrennen uns förmlich und entscheiden so das Spiel. Das war auch unser größtes Problem gegen Königshof,“ hofft Havenith nun auch gegen Wölfe Nordrhein mithalten zu können und das Spiel länger offen zu gestalten, so dass man vielleicht für eine Überraschung sorgen kann.

Doch die Wölfe Nordrhein sind für viele Teams ein unangenehmer Gegner. Vor allem die Abwehr bringt den Gegner oftmals zur Verzweiflung. Die kompakte 6:0-Abwehr packt häufig hart zu und daraus resultieren immer wieder schnelle Konter der Außenspieler. Hier müssen die Weidener geduldig spielen und ein gutes Rückzugsverhalten an den Tag legen. Die besten Torschützen sind Julian Kamp im rechten Rückraum und Sebastian Schneider, der seine Siebenmeter meistens sicher verwandelt. Ansonsten ist das Team sehr ausgeglichen besetzt und strahlt von jeder Position Gefahr aus.

Personell sieht die Situation bei den Weidenern ein wenig anders aus im Vergleich zur Vorwoche. Meise und Steins stehen wieder zur Verfügung. Dafür wird man auf Scheidtweiler verzichten müssen, der zur gleichen Zeit mit der A-Jugend spielen muss.    

Spielbericht der Weidener Wölfe zum 14. Spieltag

TV Weiden – DJK Adler Königshof 23:28 (10:15)

Das erste Spiel im neuen Jahr war für die Weidener leider weniger erfolgreich, da man trotz starkem Kampf eine weitere Niederlage einstecken musste und der rettende Klassenerhalt im weiter in die Ferne rutscht. Dabei begann das Spiel wie so oft vielversprechend für die Ro-Weißen. Insbesondere die 6:0-Abwehr präsentiert sich zu Beginn stark und Neuzugang Pascal Kern verlieh zusammen mit Floßbach und Weidenhaupt der Abwehr neue Stabilität. Die Königshofer, die einen äußerst schnellen Ball spielten, rannten sich immer wieder fest, fanden nur mit viel Einsatz Lücken in der Weidener Abwehr. Deutlich schwächer präsentierte sich der Weidener Angriff. Zu viele Angriff schloss man voreilig ab, die entweder im Block hängen blieben oder eine leichte Beute für den starken Schlussmann der Königshofer war. Vor allem von der Siebenmeterlinie brachte er die Weidener Schützen zur Verzweiflung, so dass er am Ende vier gehaltenen Siebenmeter verzeichnen konnte.

Der WTV startet gut in die Partie und Thoma brachte mit zwei sehenswerten Toren die Hausherren 3:1 (9.) in Front. Doch diesen Vorsprung konnten die Gäste dank vier Tore vom erfolgreichsten Schützen schnell egalisieren und ging 3:5 in Führung (11.). Bei Weiden war es in dieser Phase der A-Jugendliche Scheidtweiler der mit seinen zwei Toren den erneuten Ausgleich herstellen konnte (16.). Im Anschluss ließen die Kräfte der Weidener nach und Königshof setzte sich auf 6:9 (25.) ab. Nun war es Andrew Akintunde, der die Weidener im Spiel hielt. Doch nach dem 9:11 (27.), zogen die Gäste vor der Halbzeit das Tempo nochmals an und gingen mit einem 10:15 in die Halbzeit. Sie wurden durch einfache Ballverluste im Angriff förmlich zum Torewerfen eingeladen.

Nach der Halbzeit schien sich das Spiel dann endgültig zugunsten der Königshofer zu entscheiden. In der 35. Minute erreichten sie den größten Toreunterschied (11:18). Havenith legte seine Timout-Karte, um nochmals entscheidend einzuwirken. Und diese Maßnahme schien zu fruchten, denn anders als in den vergangenen Spielen gaben sich die Weidener nicht auf. Leonhardt drehte nun auf und brachte die Rot-Weißen auf 16:20 (43.) nochmals heran. Diesen Vorsprung hielten die Gäste bis zur 52. Minute (20:24). Erneut Leonhardt und Richter konnten nochmals auf 22:24 verkürzen. Doch Aufholjagd kostete die Weidener zu viel Kraft, so dass Königshof einen sicheren 23:28-Auswärtserfolg verbuchen konnte.

Wir haben heute eine gute kämpferische Vorstellung gezeigt. Die Abwehr stand einen Großteil des Spiels sehr ordentlich. Auch im Angriff konnte wir einige gute Aktionen bringen, waren insgesamt jedoch zu fehlerhaft und diese Fehler hat Königshof gnadenlos bestraft. Im Grunde hat Königshof so gespielt, wie es mir auch von meiner Mannschaft wünsche. Aus einer sicheren Abwehr zu einfach Toren per Tempogegenstoß zu gelangen“, erkannte Havenith den Unterschied zwischen beiden Teams und hob besonders den A-Jugendlichen Jonas Scheidtweiler hervor „Jonas hat heute ein tolles Spiel gemacht und den erfahrenen Spielern gezeigt, wie man die kompakte Abwehr der Königshofer ausspielen konnte.“

Torschützen: Leonhardt (7), Scheidtweiler (5), Akintunde (3), Havenith, Thoma (je 2), Eich (2/2), Klinkenberg, Richter (je 1)

Vorbericht der Weidener Wölfe zum 14. Spieltag

TV Weiden – DJK Adler Königshof   Samstag, 06.01.18     19:45 Uhr

„Neues Jahr, neues Glück“, dürfte das Motto für das Jahr 2018 lauten. Denn hinter der ersten Weidener Mannschaft liegt ein äußerst turbulentes Jahr 2017. Nach dem das Team im vergangenen Jahr erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt perfekt machen konnte, folgten zahlreiche Abgänge. Jedem war bewusst, dass diese nur sehr schwer zu ersetzen waren. Doch Teammanager René Matt schaffte es in seiner Premierensaison ein Team zu formen, dass eine gute Mischung aus erfahrenen Kräften und jungen Perspektivspielern besitzt. Nach einem erfolgreichen 29:28-Sieg im ersten Spiel gegen TUSEM Essen 2 folgten jedoch vier Niederlagen in Folge und der damalige Trainer Drago Matijevic trat völlig überraschend zurück. Glücklicherweise und von der Mannschaft unterstützt erklärten sich Andreas „Mini“ Havenith und Thomas Weidenhaupt bereit, die vakante Trainerposition zu übernehmen. Wie schwierig diese Aufgabe war, zeigten auch die folgenden Spiele: TuS Opladen (29:34), SG Langenfeld (25:37), HSG Siebengebirge (25:27) HSG Neuss/Düsseldorf (20:30). Die Mannschaft trainierte Woche für Woche sehr gut, doch der Lohn blieb aus. Der erste Erfolg zeigte sich im Heimspiel gegen TV „Jahn“ Köln-Wahn als Team erstmals aufopferungsvoll kämpfte und den zweiten Saisonsieg einfuhr. Mit Zuversicht bestritt man die letzten Partien des Jahres, doch zwei herbe Rückschläge (Rheinbach, Aldekerk) sorgten für Ernüchterung. „Die Weihnachtspause war wichtig. Wir mussten die Köpfe frei bekommen und abschalten. Ich hoffe, dass wir Jahr 2018 nochmals weiterentwickeln können und so den drohenden Abstieg noch verhindern können“, gibt sich Havenith kämpferisch.

Zum ersten Spiel des neuen Jahres empfangen die Weidener den Aufsteiger aus der Oberliga Niederrhein DJK Adler Königshof. Das Team aus Krefeld hat sich in der Liga etablieren können und liegt mit 10:12-Punkten auf dem 10. Tabellenplatz der Regionalliga Nordrhein. Sicher könnte das Team noch weiter in der Tabelle rangieren, denn gerade in den Partien gegen die Teams der vorderen Plätze unterlag das Team meist nur knapp, wie gegen Bonn (20:21), Langenfeld (25:26) und zuletzt im Nachholspiel gegen SG Ratingen (23:24). Die Mannschaft von Trainer Dirk Wolf, der in der kommenden Saison den TV Korschenbroich trainieren wird, verfügt über einen sehr ausgeglichenen Kader. Dies zeigt vor allem die Verteilung der Tore. Einzig der sichere Siebenmeterschütze Tim Wittenberg sticht mit 51/33 Tore heraus. Sonst sind im Wolf, Christall und Koenemann sowie Kreisläufer Tobae zu beachten. Doch das Prunkstück des Aufsteigers ist die Defensive. Mit 275 kassierten Toren stellt es die beste Defensive der Liga. Einen maßgeblichen Anteil daran besitzt Torhüter Paul Keutmann. Der Schlussmann zeigt sich den letzten Wochen äußerst stabil und konnte sich mit zahlreichen Paraden auszeichnen. Unter anderem war er beim 25:28-Auswärtssieg bei der HSG Siebengebirge mit fünf gehaltenen Siebenmeter verantwortlich für die Wendung der Partie zugunsten der Königshofer. Das Ziel der Krefelder dürfte der frühzeitige Klassenerhalt und deshalb dürfte das Spiel in Weiden zu einer Pflichtaufgabe gehören.

Und genau darin besteht die Hoffnung der Weidener. Wie bereits in den vergangenen Spielen betont, werden die Rot-Weißen in jedem Spiel als Außenseiter an den Start gehen und so auch in diesem. „Wir müssen uns weiter festigen sowohl in der Abwehr wie auch im Angriff. Wenn uns das gelingt, bin ich weiterhin davon überzeugt, dass wir die Punkte holen werden“, so Havenith „mit Königshof empfangen wir eine Mannschaft, die über eine herausragende Defensive verfügt. Das kommt uns sicher nicht entgegen, da wir uns gerade gegen kompakt stehende Mannschaften immer schwertun. Deshalb müssen wir unsere Abwehr stabilisieren und über einfache Tore durch Tempogegenstoß und zweite Welle zum Torerfolg gelangen.“ Leider waren die Bedingungen für die Vorbereitung einmal mehr alles andere als optimal, da die Halle Parkstraße in den Ferien geschlossen war.

Im Abstiegskampf neu begrüßen darf das Team Pascal Kern. Der gebürtige Potsdamer verbrachte seine Jugend bei GWD Minden, ehe er vor zwei Jahren einen Profivertrag bei Bayer Dormagen unterschrieb. Aufgrund einer schwerwiegenden Verletzung musste der Linkshänder lange Zeit pausieren. Doch ganz kann er sich nicht vom Handball lösen und möchte nun wieder einsteigen und alles geben, um den Klassenerhalt zu realisieren.

Das Team freut sich wieder auf zahlreiche Zuschauer in der Halle Parkstraße und blickt gespannt auf das Jahr 2018, das hoffentlich ein vielversprechendes wird.

Spielbericht der Weidener Wölfe zum 13. Spieltag

TV Aldekerk – TV Weiden         36:26 (15:13)

Anders als in der Zeitung beschrieben, können sogar bis zu vier Mannschaften aus der Regionalliga Nordrhein absteigen. Diese Konstellation hängt von dem Aushang der 3. Liga ab. Dadurch dass der TV Korschenbroich sich auf einem Abstiegsplatz befindet, darf man zurzeit mit drei Absteigern rechnen.

Und genau dies muss der WTV befürchten. Denn auch bei der deutlichen Auswärtsniederlage in Aldekerk war für die Rot-Weißen nichts zu holen. Auch in Aldekerk merkte man einen Klassenunterschied und bei den Weidenern offenbarten sich große Mängel.

Der Start in die Partie wurde völlig verschlafen und so ging Aldekerk 5:1 (9.) in Führung. Der WTV ließ beste Chancen ungenutzt und dies bestrafte das Heimteam eiskalt. Vor allem der Rückraum hatte leichtes Spiel, denn die Abwehr zeigte sich zu passiv. Havenith war gezwungen die Grüne Karte zu legen und die Mannschaft neu einzustellen. Bei Weiden kam Akintunde ins Spiel und strahlte nun deutlich mehr Gefahr im Weidener Angriff aus. So kam auf 9:5 (17.) heran. Auch die Hereinnahme von Lütz wirkte sich positiv auf das Weidener Spiel aus und er selbst markierte das 14:9 (27.), was einen Ruck durch Mannschaft gehen ließ. Die Abwehrumstellung auf eine 5:1-Abwehr fruchtete und verunsicherte die Aldekerker. So konnten die Weidener nochmals auf 15:13 durch Leonhardt verkürzen und gab Hoffnung für die zweiten dreißig Minuten.

Nach der Halbzeit war es erneut Lütz, der auf 15:14 verkürzen konnte. Doch leider zeigten die Weidener nun wieder alten Probleme. Im Angriff wurde zu schnell abgeschlossen und in der Abwehr wurde nicht konsequent verteidigt. In gerade einmal fünf Minuten setzte sich Aldekerk wieder ab. Bei den Würfen aus dem Rückraum, war die Abwehr zu passiv und Aldekerks Halblinker Pasch nutzte jede sich bietende Chance. Vier Tore in Folge brachte ein 21:16 (35.). Und von diesem Rückstand erholten sich die Weidener nicht mehr. Aldekerk spielte nun routiniert und die junge Weidener Mannschaft hatte keine Lösung mehr parat. Nochmals drei Tore in Folge sorgten für die Vorentscheidung zu Gunsten des Heimteams. Rampyapedi traf zum 24:17 (39.) und es bannte sich ein erneutes Debakel für die Weidener an.  Auch eine Rote Karte gegen den Spielmacher Greven half den Rot-Weißen nicht weiter und so stand es nach 50 Minuten 31:22. Und in den letzten zehn Minuten änderte sich nicht mehr viel und Weiden musste vor der Weihnachtspause eine weitere deutliche Niederlage hinnehmen.

„Das haben wir uns natürlich anders vorgestellt. Wir haben unser Ziel ganz klar verfehlt. Nun müssen wir die Weihnachtspause nutzen unsere Köpfe frei zu bekommen, denn im neuen Jahr kommt es zu den entscheidenden Spielen gegen Königshof und Wölfe Nordrhein. Wir müssen jedes Spiel ans Endspiel ansehen, denn nur so können den Klassenerhalt noch realisieren“, erkennt Havenith die derzeitige Situation „wenn man heute etwas positives aus der Partei mitnehmen kann, waren es die Einsätze unserer jungen Spieler Scheidtweiler und Lütz. Sie haben ihre Sache sehr gut gemacht.“

Torschützen: Leonhardt (8/5), Akintunde, Flossbach (je 4), Richter (3/1), Lütz, Scheidtweiler (je 2), Klinkenberg, Meise, Weidenhaupt (je 1)

Vorbericht der Weidener Wölfe zum 13. Spieltag

TV Aldekerk - TV Weiden                      Samstag 16.12.17         19:00 Uhr

Das letzte Spiel des Jahres und gleichzeitig die längste Auswärtsfahrt führt die Weidener nach Aldekerk. Und auch in diesem Spiel sind die Rollen klar verteilt. Als Tabellenletzter geht es für die Rot-Weißen zum Tabellensiebten. Zudem präsentiert sich Aldekerk vor heimischer Kulisse besonders stark. „In Aldekerk macht es immer Spaß zu spielen. Viele Zuschauer, tolle Halle. Vor allem eine Halle, wovon wir in Weiden nur träumen können“, berichtet Torwart Rüttgers.

Aber nicht nur die Halle spricht für Aldekerk. Mit Matthias Sommer kam zu Saisonbeginn ein neuer Trainer, der auf wichtige Spieler verzichten musste. Doch wenn man sich die Verteilung der Tore anguckt, sieht man, dass er eine homogene Einheit geschaffen hat, aus der einzelne Spieler herausragen.  So auch Kreisläufer und Abwehrorganisator Mumme. Der großgewachsene Spieler weiß sich im Angriff immer in Szene zu setzen, wovon profitieren vor allem die Rückraumakteure profitieren. Greven (RL), Liedkte (RM) und Jentjens (RR) zählen zu den besten Torschützen. Und insbesondere die rechte Angriffsseite sucht in der Liga seinesgleichen. Mit Rückkehrer Phlak und Rampyapedi auf der Rechtsaußenposition sowie Jentjens kommen Schwerstarbeit auf die Weidener Deckungsspieler zu.

Trotz der derzeitigen Situation wollen die Weidener alles geben, um die Punkte aus Aldekerk zu entführen. „Wir müssen Selbstvertrauen tanken für die Wochen im neuen Jahr. Das werden die entscheidenden Wochen sein, in denen wir zum Punkten verdammt sind und da wäre ein Erfolgserlebnis in Aldekerk Goldwert“, hofft Havenith auf die Überraschung „ich dachte, dass wir nach dem Sieg gegen Wahn (22:18) weiter sind, doch das Spiel in Rheinbach (27:34) hat unsere Probleme deutlich aufgezeigt. Nun müssen wir weiterarbeiten und vor allem unsere Defensive festigen.“ Doch die Vorbereitung auf das Spiel laufen alles andere als optimal. Einige Spieler konnten gesundheitsbedingt nur eingeschränkt oder teilweise gar nicht trainieren. Am Wochenende wird Eich definitiv ausfallen und hinter anderen steht ein Fragezeichen. „Wir müssen der Situation trotzen. Diejenigen die spielen können, müssen halt noch mehr Einsatz zeigen“, gibt sich Havenith kämpferisch.

Über Fans, die den Weg nach Aldekerk mit antreten würde sich die Mannschaft sehr freuen!

Spielbericht der Weiderner Wölfe zum 12. Spieltag

TV Rheinbach – TV Weiden       34:27 (17:13)

Eine absolut verdiente Niederlage kassierten die Weidener beim TV Rheinbach. Insgesamt machten die Weidener vorne wie hinten zu viele Fehler und Rheinbach bestraften diese eiskalt, so dass das Endergebnis 34:27 auch in der Höhe absolut verdient war. Auch die angespannte personelle Lage darf keine Entschuldigung für das Spiel sein. Denn neben Xhonneux fielen auch Weidenhaupt und Thoma aus und einige Spieler gingen angeschlagen ins Spiel.

Dabei war der Start der Weidener vielversprechend. Nachdem Rheinbach 2:1 (3.) führten, drehten die Weidener mächtig auf und setzte sich durch einen 4:0-Lauf auf 5:2 (8.) ab. Richter, Flossbach und 2x Akitunde sorgten für diesen Vorsprung. Rheinbachs Trainer griff zum Timeout und stellte seine Mannschaft neu ein. Er schien genau die richtigen Worte gefunden zu haben Denn ab diesem Zeitpunkt verloren die Weidener die Ordnung in der Abwehr und im Angriff fehlten die geeigneten Ideen, letztmalig in Führung lagen die Weidener beim 6:7 (12.) Rheinbach setzte sich auf 12:9 (23.) ab, ehe der WTV sich noch herankämpfen konnte und Steins das 13:12 (25.) erzielte. Aber Rheinbach legte vor der Halbzeit nochmals zu, setzte die Weidener Abwehr im wieder unter Druck und ging schließlich mit einem 17:13 in die Kabinen.

Und bereits in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit sorgten die Rheinbacher für die Vorentscheidung. Drei schnelle Tore und das Heimteam lag 20:13 (33.) vor. Nach einem Timeout, konnten die Rot-Weißen auf 20:15 (35.) verkürzen. Nun häuften sich die Fehler auf Weidener Seiten. Vor allem technische Fehler im Angriff und Absprachen in der Abwehr hatten immer wieder einfache Rheinbacher Tore zur Folge. Als der bärenstarke Feindt zum 30:21 (50.) traf, deutete sich ein Debakel an. Der WTV konnte jedoch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben. Dabei stach besonders Torwart Kipsieker hervor, der drei Tore von seinem Torraum erzielen konnte, als die Rheinbacher in Unterzahl einen zusätzlichen Feldspieler brachten. Doch auch diese Tore bewirkten nicht viel, Rheinbach spielte die Zeit runter und gewann ungefährdet 34:27. „Wir haben stark begonnen, standen sicher in der Abwehr und spielten uns konsequent die Chancen heraus. Aber im Enddefekt war uns Rheinbach in allen Belangen überlegen. Sie spielten ihren Stiefel runter und waren zudem äußerst fehlerfrei, so dass sie keine Zweifel aufkommen ließen, wer am Ende als Sieger vom Feld geht. Wir haben noch sehr viel Arbeit vor uns und müssen es schaffen, unsere Leistung und vor allem die Fortschritte zu festigen“, erkannte Weidenhaupt heute die spielerische Unterlegenheit. „Wir müssen uns deutlich steigern, wenn unsere selbstgestecktes Ziel erreichen wollen: Einen Sieg aus den letzten beiden Spielen. Denn nächste Woche in Aldekerk wird es sicher nicht leichter.“

Zum letzten Spiel des Jahres 2017 reisen die Weidener zu einem weiteren Auswärtsspiel nach Aldekerk. Wer die Mannschaft bei diesem Spiel unterstützen möchte, kann den Mannschaftsbus nutzen. Dieser fährt um 16 Uhr vom Marktplatz Broichweiden ab.

Torschützen: Eich (5/4), Flossbach (4), Havenith, Kipsieker, Leonhardt (je 3), Akintunde, Richter (je 2), Klinkenberg, Meise, Scheidtweiler, Steins, Woltery (je 1)

Vorbericht der Weidener Wölfe zum 12. Spieltag

TV Rheinbach - TV Weiden                    Samstag 09.12.17         19:00 Uhr

Nach dem letzten Heimsieg gegen TV Jahn Köln-Wahn (22:18) herrscht eine gewisse Euphorie im Weidener Lage. Doch auch am kommenden Wochenende steht eine äußerst schwierige Aufgabe bevor. Die Reise geht zum TV Rheinbach.

Das Team vom langjährigen Trainer Dietmar Schwolow hat sich in den oberen Regionen der Tabelle vorgearbeitet und steht auf Platz 5 der Regionalliga Nordrhein. Die letzten Ergebnisse zeigen die Stärken der Rheinbacher. Ein 21:26 in Wahn und ein 28:23 zu Hause im vorgezogenen Spiel gegen die Wölfe Nordrhein waren die Ergebnisse der letzten Spiele. Auch Havenith weiß um die Stärken: „Sie stellen einen starken Abwehrverbund mit einem starken Torhüterduo. Sie lauern auf die Fehler des Gegners und laufen konsequent ihre Tempogegenstöße.“ Mit Lönenbach verfügt Rheinbach über einen herausragenden Spieler. Er arbeitet für alle seine Mitspieler und strahlt selbst eine enorme Torgefahr aus. Unterstützt wird er im Rückraum von Feindt, Dasburg und Hamann, die variabel einsetzbar sind. Auch die Außen Schwolow und Breuer wussten in den letzten Spielen zu überzeugen. Es ist Jahr für Jahr beeindruckend, zu welchem Kampf das Team imstande ist, da sie mit Abstand über den kleinsten Kader der Liga verfügen.

Doch Havenith konzentriert sich vor allem das Weidener Team: „Wir müssen uns gar keinen Kopf über die Rheinbacher machen. Sie sind in diesem Spieler klarer Favorit. Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen und einen Sahnetag erwischen, um aus Rheinbach etwas Zählbares mitzunehmen.“ Der Sieg gegen Wahn dürfte der Mannschaft neues Selbstvertrauen gegeben haben, so dass auch die Situation im Abstiegskampf nicht mehr aussichtslos erscheint. „Mit einer ähnlichen Abwehrleistung wie gegen Wahn, werden wir auch Rheinbach vor eine Herausforderung stellen, die es für sie erstmal zu knacken gilt. Wenn wir unsere Angriffe lange ausspielen und dann noch unsere Chancen konsequent nutzen, ist vielleicht etwas möglich“, hofft Havenith auf die Überraschung.

Personell hat sich die Situation nach Pause nicht verändert. Weiterhin fällt Xhonneux aus und De Bruecker hat sich zu einer Rückkehr nach Belgien entschieden und wird nicht mehr für den WTV auflaufen.

Spielbericht der Weidener Wölfe zum 11. Spieltag

TV Weiden – TV Jahn Köln-Wahn          22:18 (10:12)

Nach zuletzt acht Niederlagen in Folge konnte der WTV seinen zweiten Saisonsieg feiern und dieser Sieg war alles andere als selbstverständlich. Denn mit TV Jahn Köln-Wahn kam ein Gegner in die Parkstraße der sicherlich in oberen Region der Tabelle gehört. Doch auch die Wahner gingen nach den letzten Spielen verunsichert in das Spiel und das war auch in diesem Spiel zu merken. Beide Teams agierten nervös und daraus resultierten zahlreiche Fehlwürfe und technische Fehler. In dieser Zeit konnte sich vor allem Kipsieker im Tor der Weidener mehrfach auszeichnen. Weiden setzte auch die Vorgaben von Spielertrainer Havenith und spielte die Angriffe geduldig aus, bis man zur Torchance kam. Dies hat zur Konsequenz, dass die Schiedsrichter des öfteren Zeitspiel anzeigten und die Würfe unter drohendem Zeitspiel fanden nicht den Weg ins Tor. Doch die Abwehr, die sich gegenüber der Vorwoche deutlich verbessert zeigte, konnte viele Fehler ausbügeln und zwang die Wahnern zu technischen Fehlern und unvorbereiteten Würfe. In der Abwehr überzeugten insbesondere Flossbach und Meise, die in der 5:1-Abwehr immer wieder die richtigen Absprachen fanden. In der 12. Minute konnte sich Wahn dann doch auf 3:5 absetzen, aber im Gegenzug konnte Akintunde im zweiten Versuch wieder verkürzen und schließlich war es Felix Richter vorbehalten, durch zwei Tempogegenstößen, eine 8:7-Führung zu erzielen (23.). Aber dieses Zwischenhoch der Weidener fand ein schnelles Ende denn in diese Phase hinein traf der Wahner Topscorer Idahosa dreimal und warf so eine glückliche 10:12-Halbzeitführung für die Wahner raus. 

Havenith hielt die Halbzeitansprache bewusst kurz und dementsprechend konzentriert kamen die Rot-Weißen aus der Kabine. Eich konnte verkürzen (11:12), doch der ehemalige Weidener Senden stellte mit ein wenig Glück, als der den Abpraller erhielt, den alten Abstand wieder her (11:13). Dieser Zwei-Tore-Führung konnte Wahn bis zum 14:16 (45.) behaupten. Sommershof traf von der Siebenmeterlinie, nachdem Idahosa bereits zweimal an Rüttgers gescheitert war. Das sollte der letzte Wahner-Treffer für die kommenden acht Minuten gewesen. Weiden zog das Tempo, angetrieben vom starken Rüttgers im Tor und einer konzentriert verteidigenden Deckung an und ließ einen 5:0-Lauf folgen. Eich traf wie gewohnt sicher von der Siebenmeterlinie und nun traf auch Akintunde aus dem Rückraum. Beim 19:16 (53.) nahmen die Wahner eine Auszeit, um den Lauf der Weidener zu unterbinden. Doch diese nutzte nicht mehr viel. Der WTV spielte clever die Zeit aus und Akintunde war es vorbehalten, den 22:18-Endstand zu erzielen.

„Endlich konnte sich das Team belohnen. Die harte Arbeit der letzten Wochen hat sich ausgezahlt. Wir haben heute in der Deckung den Grundstein zum Erfolg gelegt. Herauszuheben aus einer geschlossener Mannschaftsleistung sind Meise und Flossbach. Die haben geackert wie die Wilden. Zudem haben beide Torhüter heute eine äußerst überzeugende Leistung abrufen können und der Abwehr den nötigen Halt gegeben. Nur sechs Tore in der zweiten Halbzeit gegen eine Mannschaft wie Wahn zu kassieren, zeugt von für die sehr starke Abwehrleistung “, so ein sehr zufriedener Spielertrainer Havenith.

Das war für die Weidener bereits das letzte Liga-Heimspiel im Jahr 2017. Am kommenden Dienstag folgt das A-Pokal-Viertelfinale gegen HSG Merkstein (28.11.17 19:30 Uhr), ehe nach einem spielfreien Wochenende noch die Auswärtspartien in Rheinbach und Aldekerk zum Jahresabschluss folgen.

Torschützen: Eich (6/3), Akintunde, Leonhardt (je 4), Richter (3), Havenith, Meise (je 2), Steins (1)

Vorbericht der Weidener Wölfe zum 11. Spieltag

TV Weiden – TV Jahn Köln-Wahn                      Samstag 25.11.17         19:45 Uhr

Zum nächsten Heimspiel dürfen die Weidener den TV Jahn Köln-Wahn begrüßen. Die Wahner zählten für viele zu den Kandidaten für die vorderen Plätze. Doch bisher lief die Saison für das Team um unseren ehemaligen Spieler Alex Senden alles andere als rund. Mit 8:10 Punkten rangieren sie auf Platz 10 und mussten zuletzt Niederlagen gegen Rheinbach (21:26) und Aldekerk hinnehmen (30:34) hinnehmen. Sicher dürfte das Team mit diesen Ergebnissen hinter seinen eigenen Erwartungen bleiben. Doch die Situation beim WTV sieht deutlich schlechter aus. Die Rot-Weißen belegen den letzten Tabellenplatz und kassierten in der letzten Woche eine heftige Niederlage bei der HSG Neuss/Düsseldorf 2 (30:20). Die Niederlage bei einem der direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt wiegt schwer, da man nun bereits vier Punkte Rückstand auf das rettende Ufer hat. „Wir brauchen vorerst nicht auf die Tabelle und die Ergebnisse der anderen schauen, bevor wir nicht selbst Punkte einfahren“, erkennt Co-Trainer und Kapitän Weidenhaupt die Situation.

Nicht nur aufgrund der derzeitigen Tabellenkonstellation sind die Wahner absoluter Favorit am heutigen Samstag, sondern auch der Kader besteht aus sehr guten Spielern. Mit Beginn dieser Saison wechselte Alex Senden (37 Tore) von der Parkstraße Richtung Wahn und gehört dort zu den besten Torschützen. Er wird nur übertroffen von Davidson Idahosa (48). Der Halblinke gehört seit Jahren zu den absoluten Goalgettern. Ihm zur Seite steht mit Christoph Gelbke ein sehr erfahrener Mittelmann, der sowohl Auge besitzt als auch die nötige Torgefahr. Des Weiteren weiß auch Gregor Pohl sehr gut, wo das Tor des Gegners steht und ist aus unzähligen Duellen bekannt. Komplettiert wird das Team von einem erfahrenen Torwartgespann Kierdorf und Kolbe, das hinter einer großgewachsenen 6:0-Abwehr zu überzeugen weiß.

Im Gegensatz zu Köln-Wahn gehören die Weidener wohl zu den unerfahrenen Teams der Liga und daraus resultiert wohl auch, dass sich das Team auf dem letzten Tabellenplatz wiedergefunden hat. Doch das Team ist sich der Situation durchaus bewusst und versucht die Defizite regelmäßig im Training aufzuarbeiten. „Wir trainieren gut und müssen uns endlich belohnen für die harte Trainingsarbeit, damit wir neue Motivation für den Kampf um den Klassenerhalt gewinnen“, gibt sich Weidenhaupt kämpferisch „vieles ist Kopfsache. Wir haben in den letzten Wochen gezeigt, dass wir mit den anderen Teams mithalten können. Doch 30 starke Minuten reichen nicht aus, um ein Spiel zu gewinnen. Wir müssen 60 Minuten volle Konzentration an den Tag legen und kämpfen bis zur letzten Minute. Wenn wir das schaffen, kann auch gegen Wahn vor heimischer Kulisse durchaus etwas möglich sein.“

Die Mannschaft begrüßt alle Zuschauer, die trotz der jetzigen Situation immer wieder den Weg in Halle Parkstraße finden, und verspricht auch wieder für dieses Spiel, vollen Einsatz zu zeigen.

 

Spielbericht der Weidener Wölfe zum 6. Spieltag

TuS Opladen – TV Weiden        34:29 (18:16)

Nach einer turbulenten Woche und dem überraschenden Rücktritt von Trainer Drago Matijevic mussten die Weidener eine weitere Niederlage einstecken. Doch trotz der Niederlage bei den favorisierten Opladenern zeigte sich das Interimsgespann Havenith und Weidenhaupt über weite Strecken zufrieden: „Die Mannschaft hat immer wieder versucht unsere Vorgaben umzusetzen, was ihnen häufig auch gelungen ist. Natürlich können noch nicht alle Abläufe sitzen, dafür war die Vorbereitungszeit zu kurz. Aber genau das werden wir in den nächsten Wochen trainieren und wir hoffen, dass das der richtige Weg zum Erfolg ist und wir uns für gute Leistungen belohnen können.“

Das Spiel verlief in der Halbzeit auf Augenhöhe. Opladen lag die ersten 30-Minuten immer wieder in Front doch der WTV fand immer wieder die passende Lösung die kompakte 6:0-Abwehr auszuspielen. Vor allem Akintunde nutzte den Stand der defensiven Verteidigung und erzielte seine Tore aus dem Rückraum. Erstmalig beim 5:3 (8.) konnten sich die Heimmannschaft absetzen. In dieser Zeit traf ihr überragender Rückraumrechter Anger nach Belieben, der mit elf Toren am Ende auch bester Torschütze des Spiels war. „Wir haben Anger einfach nicht in den Begriff bekommen. Er hat eine Sahnetag erwischt und unsere Abwehr vor unlösbare Aufgaben gestellt“, lobte Havenith die Leistung des Halbrechten.

Doch den Rückstand konnten die Weidener schnell zum 10:10 (14.) egalisieren. In dieser Phase hatte man sogar die Chance erstmalig in Führung zu gehen, doch durch einige Unkonzentriertheiten brachte man sich selbst um den Lohn. Zudem erwies sich der zweite Opladener Matchwinner, Torwart Michael Markwordt, als bärenstarker Rückhalt am diesem Tage und brachte nicht nur die Weidener zur Verzweiflung, sondern war ein weiterer Garant für den Sieg der Heimmannschaft. Schließlich gelang es Opladen sich bis zur 22. Minute auf 15:12 abzusetzen und nahm schließlich ein 18:16 mit in die Kabine.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte Opladen nochmals zulegen und setzte sich zügig auf 22:17 (36.) ab, was am Ende auch die Vorentscheidung bedeutete. Auch wenn der WTV nochmals alles in die Waagschale warf und durch die Tore des immer stärker aufspielenden Eich angetrieben wurde, verwaltete Opladen seinen Vorsprung. Über 27:21 (48.) und 32:27 (53.) sprang ein 34:29-Sieg für Opladen heraus.

„Natürlich ist man am Ende über diese Niederlage enttäuscht. Dennoch können wir mit unserer Leistung zufrieden sein. Man darf nicht vergessen, dass wir heute viele neue Konstellationen ausprobiert haben, die bei weitem noch nicht eingespielt sind. Zudem fiel neben unserem Langzeitverletzten Sven Xhonneux auch noch Sven Leonhardt aus. Heute haben diejenigen die Verantwortung übernommen, die in den vorherigen Spielen nicht viel Spielzeit erhalten haben. Andrew hat im Angriff viele Tore erzählt und De Bruecker sowie Meise haben gut in der Abwehr gearbeitet. Und auch unsere jungen Spieler Scheidtweiler und Klinkenberg gewöhnen sich immer weiter an den Seniorenbereich“, sammelte Havenith viele positive Eindrücke trotz der Niederlage und weiß zugleich „wir haben noch viel Arbeit vor uns und werden nun die zweiwöchige Pause gezielt nutzen, um unsere Defizite aufzubessern.“

Torschützen: Eich (9/2), Akintunde (7), Havenith (4), Thoma (3), Klinkenberg (2), De Bruecker, Meise, Scheidtweiler, Steins (je 1)

Spielbericht der Weidener Wölfe 2. Spieltag

Bergischer HC II – TV Weiden 27:24 (14:8):

„Im Nachhinein kamen viele Kleinigkeiten zusammen. Insgesamt war es ein enttäuschender Auftritt“, fiel die Bewertung von TV-Übungsleiter Drago Matijevic nicht zufriedenstellend aus. Der BHC erwischt den besseren Start und legt mit 4:2 (5.) vor. Die frühe Verletzung von Sven Xhonneux in Kombination mit der Roten Karte gegen Fabian Steins ließen den Weidener Abwehrverbund nicht in das Spiel finden. Hinzu kamen Fehlwürfe von aussichtsreichen Positionen.

Das führte dazu, dass die Bundesligareserve auf 9:3 (20.) wegziehen konnte. Die Rot-Weißen berappelten sich und hielten nach der tempoarmen fehlerhaften erten Hälfte, die von zahlreichen Zeitstrafen und Diskussionen geprägt wurde, zumindest den Abstand im Rahmen. Die ersten zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff verliefen ähnlich, und somit hielt der BHC die deutliche Führung bei. TV-Rückraum-Shooter Andrew Akintunde brachte neuen Schwung in das Angriffsspiel, aber weitere Fehlwürfe und die lang vorgetragenen Angriffe der Bundesligareserve führten dazu, dass Weiden mit 18:26 hinten lag.

Weidens Torschützen: Akintunde (6), Havenith (5), Leonardt (4), Flossbach (3), De Bruecker (2), Eich (2/1), Steins

Quelle: AZ/AN

Spielbericht der Weidener Wölfe 1. Spieltag

TV Weiden – TuSEM Essen 2  29:28  (15:129)

In einen Spiel mit Kampf von der ersten Sekunde an schafften die Weidener Wölfe, dass was viele nicht  für möglich gehalten haben: Den Sieg gegen TuSEM Essen II und damit die ersten beiden Punkte in der neuen Saison 2017/18.

Doch zunächst erwischten die Gäste aus Essen besseren Start 0:2 (2 min) und viele in der Halle dachten wohl schon zu Beginn, dass es eine einseitige Partie werden würde. Aber die sahen sich getäuscht.  Durch den starken David Rüttgers in der ersten Halbzeit und guter Deckungsleistung konnte man an Essen dran bleiben und so traf man in der 9 Minute zum 6:6 Ausgleich. In der 10 Minute dann der Schock für die Gäste, einer Ihrer Rückraumschützen landete nach einem Sprungwurf unglücklich, aber ohne Einwirkung eines Gegenspielers, nur mit einem Fuß und knickte dabei um. Daraufhin musste das Spiel für längere Zeit unterbrochen werden und der Spieler musste mit dem Krankenwagen abtransportiert werden. Von dieser Stelle auch noch mal gute Besserung an den Spieler von Essen. Die Essener waren jedoch nur kurz von dem Vorfall geschockt und das Spiel war im Anschluss weiter ein Spiel auf Augenhöhe mit vielen Emotionen auf beiden Seiten und so hieß es in der 17 Minute immer noch 9:9. Allerdings machte Weiden in dieser Phase wenige Fehler und eine gute Wurfquote bescherte den Hausherren die erste Führung 10:9 (19 min) und der Angriff des TV Weiden wurde immer stärker.  Nach eigenem Timeout in der 20 Minute konnte man Essen durch die gute Deckungsarbeit dann zu mehr Fehlern zwingen und über 14:11 und letztendlich 15:12 eine gute kämpferische erste Hälfte abschließen.

Zu Beginn der 2. Halbzeit erwischten die Essener dann erneut den besseren Start und verkürzten schnell zum 16:15 aber es kam noch schlimmer und viele sahen sich an die letzte Saison erinnert, in der die Weidener auch oft in Führung lagen und zum Schluss ohne Punkte dastanden. Denn durch  schnelle Vorwärtsbewegungen gelang es Essen, die über weite Strecken gut funktionierende 6-0 Deckung, der Weidener zu durchbrechen und so gingen die Gäste in der 40. Minute mit 18:19 erstmals wieder in Führung. Zusätzlich stellt Essen ihre Abwehrformation um und spielten nun eine sehr offensive 5-1 Deckung wodurch der Spielfluss des Weidener Rückraums ins stottern kam. Aber die Spieler des TV ließ die Köpfe nicht hängen, Rüttgers wechselt sich selber aus, Niclas Eich behielt die Nerven vom 7-Meter und der neue Torwart der Weidener, Kim Kipsieker, zeigen das auch er seinen Job zwischen den Pfosten versteht. Er parierte direkt einige Würfe der Essener und gestützt auf Ihren Torwart erkämpfte sich die Weidener erneut die Führung. Man nutzte die Lücken in der Essener Deckung clever aus und durch das gute Zusammenspiel mit dem Kreis führte man in der 46 Minute wieder mit 22:21. Die letzte viertel Stunde war dann Kampf pur, mit vielen Einzelaktionen aber auch vielen Zeitstrafen auf beiden Seiten wollte niemand die Punkte einfach hergeben.

Über 25:23 und 27:25 (56 Min.) konnte der TV sich einen kleinen Vorsprung erspielen und diesen, auch durch die lautstarke Unterstützung der Zuschauer, ins Ziel retten. Trotz des Anschlusstreffers der Gäste kurz vor Schluss und kompletter Manndeckung gab der TV den Ball nicht mehr her und erzielte so den viel umjubelte Sieg mit 29:28.

Torschützen:

Eich 7/4 ; Xhonneux 5 ; Havenith 4 ; Thoma 3 ; Steins 3 ; Leonhardt 3 ; Flossbach 2 ;  Klinkenberg 2

Vorbericht der Weidener Wölfe 1. Spieltag

TV Weiden - TUSEM Essen 2    Samstag 05.09.17         19:45 Uhr

Die Zeit der Vorbereitung ist vorbei und die Spielzeit 2017/18 beginnt am kommenden Wochenende. Und sie startet genauso wie sie im vergangenen Jahr aufgehört hat. Zu Gast wird nämlich die Reserve von TuSEM Essen 2 sein. Jedem dürfte das letzte Spiel gut in Erinnerung geblieben sein, als die Weidener am letzten Spieltag der Regionalliga Nordrhein die Essener 32:30 besiegen und den damit verbundenen Klassenerhalt feiern konnten.

Doch mit Abschluss der vergangenen Saison entschlossen sich einige Spieler die Mannschaft zu verlassen und so wartete Schwerstarbeit auf Teammanager René Matt. Nach vielen und intensiven Gesprächen konnte er einige Zugänge verkünden: Robin De Bruecker, Kim Kipsieker, Sven Leonhardt (alle HC Eynatten), Andrew Akintunde (VfL Bardenberg) und Niclas Eich (nach Handballpause, zuvor TV Bitburg), Lars Klinkenberg, Kai Lütz, Jonas Scheidtweiler (A-Jugend)

In der Vorbereitung besaß die Integration der Neuzugänge oberste Priorität. Doch aufgrund vieler Verhinderungen (Urlaub, Job) konnte das Team von Matijevic kaum vollständig trainieren. „Die Vorbereitung war schwierig, da immer wieder Spieler verhindert waren, so dass man immer eine andere Formation hatte.“ Dies zeigte sich auch in den vielen Vorbereitungsspielen, in den die Leistungen des Teams sehr wechselhaft waren. Besonders enttäuschend war das Abschneiden beim heimischen EWV-Cup.

Doch die Vorbereitung ist nun abgehakt und das Team bereitet sich mit voller Konzentration auf den kommenden Gegner vor. TuSEM Essen 2 gehörte in der letzten Saison zu den Spitzenteams der Liga. Das Team von Daniel Haase überzeugt durch Tempohandball. Durch hervorragende Jugendarbeit steht dem Trainer ein breiter Kader zur Verfügung, der auf allen Positionen mehrfach stark besetzt ist. In der vergangenen Spielzeit ragte Rechtsaußen Käsler als Torschütze hervor. Aus dem Rückraum erwiesen sich Stumpf, Schlüter und Schäfer als gefährlich.  Wer am Wochenende auflaufen wird, ist unklar, einige Spieler haben zwar ein Vertrag für die 2. Ligamannschaft, können aber auch in der Zweiten eingesetzt werden. Daher wird das Team vom Niederrhein, nachdem man in der vergangenen Saison den 5. Platz erreichte, als haushoher Favorit in das Spiel gehen.

Das Ziel der Weidener heißt in dieser Saison Klassenerhalt. „Wir wollen unseren jungen Spielern eine Chance geben, sich in der Regionalliga zu etablieren“, so Matijevic „die Jungs werden merken, dass ein gewaltiger Unterschied ist, ob man gegen einen A-Jugendlichen oder einen gestandenen Spieler spielt. Dennoch bin ich überzeugt, dass sie den Sprung schaffen können.“ Auch von den anderen Neuzugängen verspricht sich der Trainer einiges. Die Rückkehr von Leonhardt erfreut die Weidener besonders, aber auch de Bruecker, Akintunde und Kipsieker besitzen ihre Qualitäten, die sie nun unter Beweis wollen.

Dennoch wird eine äußerst schwere Saison für die Weidener. Fast alle Mannschaften konnten sich verstärken. Hinzu kommen zwei Absteiger aus der 3. Liga SG Langenfeld und SG Ratingen sowie die Aufsteiger Adler Königshof und HSG Siebengebirge, die alle über starke Kader verfügen. „Wir werden in vielen Spielen als Außenseiter an der Start gehen, aber alles geben und für jeden Gegner unbequem sein“, blickt Matijevic gespannt, aber zuversichtlich auf die kommende Saison.